Lieber Stefan,
gibt es für Euch eine Möglichkeit, dass Ihr in Eurer Tagesgeldübersicht noch ein Zeichen "einbaut", an dem die Nutzerzufriedenheit der jeweiligen Bank auf einen Blick zu erkennen ist?
Zum Beispiel ein grünes + und ein rotes -.
Oder auch nur ein Warnzeichen für Banken, die einhellig so negative Kommentare wie derzeit die Suresse Bank erhalten.
Weiß nicht, ob und wie es sich realisieren ließe und ob es rechtlich möglich wäre.
Viele liebe Grüße
Sonnenschein
Näheres ließe sich dann ja in den Nutzerkommentaren nachlesen.
Hi Sonnenschein,
puhh, das ist ein ganz schwieriges Thema. Vielleicht schreib ich dazu mal einen separaten Post, weil ich da auch ständig drüber grübel. Hintergrund ist, dass wir ja lange Zeit auch Erfahrungsberichte gesammelt haben, mittlerweile aber kaum noch, also höchstens punktell mal. Das Ganze macht mega viel Aufwand (vor allem die Prüfung) und führt dazu, dass primär diejenigen bewerten, die unzufrieden sind. Dabei spiegelt das sehr oft (nicht immer!) gar nicht die Zufriedenheit der breiten Masse wider. Die DKB ist so ein klassischer Fall: Im Internet teilweise grottigst bewertet, aber wenn ich im Freundes- und Bekanntenkreis so rumfrage, sind durch die Bank alle mega happy. Das Ganze bringt auch so viele Fragen mit sich (Wie prüft man die Authentizität? Wie lange lässt man Bewertungen online? Wie oft darf jemand bewerten?), die nicht so einfach zu beantworten sind. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde so etwas gerne machen, aber die praktische Umsetzung ist mehr als tricky. Wir haben da ja leider schon einige negative Erfahrungen damit gemacht :-(
Tut mir leid, dass ich keine bessere Antwort habe im Moment :-(
VG, Stefan
Lieber Stefan,danke schön für Deine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich würde auch sagen, es kann sich aus den Kommentaren jeder selbst ein Bild machen. Denn wo zieht man die Grenze? Es gibt hier auch sehr negative Kommentare zu Banken, bei denen ich Konten habe (bzw. mich sogar im selben Zeitraum registriert habe wie der Ersteller des negativen Kommentars), und das völlig ohne Probleme.
Wenn sich die negativen Kommentare bei einer Bank extrem häufen, überlege ich mir schon, ob mir die 0,x% mehr Zinsen das Risiko wert sind. Oder ich teste z.B. erstmal mit kleinen Beträgen, ob Hin- und Rücküberweisung problemlos funktionieren und wie umständlich der Prozess ist. Aber da ist die "Schmerzgrenze" eben auch individuell unterschiedlich. Der eine rennt auch noch den letzten 20 Cent mehr Zinsen hinterher, auch wenn ihn die Abwicklung mehrere Tage seiner Lebenszeit kostet. Der andere lehnt alles ab, was nicht seinen Vorstellungen bzgl. Ident-Verfahren, Kundenservice-Erreichbarkeit und App-Komfort entspricht (auch wenn er dafür auf deutliche Rendite verzichtet).
Vielleicht wäre es möglich, im Rahmen des 14-tägigen Newsletters auf Institute hinzuweisen, die aktuell "stark diskutiert" werden und ggf. dazu aufzufordern, seine eigenen Erfahrungen in die Diskussion einzubringen. Das wäre - auch im Hinblick auf eventuelle rechtliche Konsequenzen (Stichwort: "üble Nachrede") - m.E. ein gangbarer Weg ohne besonderen (technischen) Aufwand, der es den Nutzern ermöglichen würde, sich regelmäßig über "fragwürdige" Anbieter zu informieren, ohne permanent die verschiedenen Forenbereiche im Blick haben zu müssen.