Ich habe am 02.11.2026 insgesamt 9.000 € per Visa-Karte auf mein Trading-212-Konto eingezahlt. Dafür wurden mir zusätzlich 56 € Gebühren berechnet.
Mein Problem ist die Darstellung in der App: Der Einzahlungsbetrag von 9.000 € wurde groß und fett angezeigt. Die zusätzlichen 56 € standen dagegen lediglich in kleiner, grauer unauffälliger Schrift darunter.
Zuvor hatte ich bereits 1.000 € problemlos und gebührenfrei per Karte eingezahlt. Mir war deshalb nicht bewusst, dass das kostenlose Einzahlungslimit insgesamt 2.000 € beträgt und anschließend 0,7 % Gebühren anfallen.
Hätte ich die Gebühr deutlich wahrgenommen, hätte ich selbstverständlich eine kostenlose Banküberweisung gewählt.
Ich habe mich zunächst a den Kundenservice und anschließend mit einer formellen Beschwerde an das Unternehmen gewandt. Auch die abschließende Antwort der Beschwerdestelle führte leider zu keiner Erstattung. Keine Kulanz. Merkwürdigerweise teilte man mir aber mit, dass es keinen Grund zur Entschuldigung gäbe, obwohl ich nicht danach gefragt hatte.
Inzwischen habe ich die BaFin-Schlichtungsstelle eingeschaltet.
Ich hatte ursprünglich vor, mehr bei Trading 212 zu investieren. Nach dieser Erfahrung überdenke ich meine Entscheidung allerdings.
Es geht mir nicht darum, dass ein Anbieter keine Gebühren verlangen darf. Ich erwarte lediglich, dass zusätzliche Kosten vor einer Transaktion ausreichend deutlich und transparent dargestellt werden.
Transparenz ist nicht die Stärke von Trading 212. Die Begrenzung der Zinsen auf 100.000€ war auch in Kleingedruckten hinten gestanden. Ich hätte das alleine gar nicht gesehen. Vor allem, weil in der email stand, man müsse nichts weiter unternehmen.
Das scheint Methode zu haben und es ist einfach kein fairer Umgang mit den Kunden. Ich hatte auch überlegt, dort zu investieren, aber wenn die 4,45% abgelaufen sind, bin ich dann auch wieder weg.
@GOLDSTONE
Trading212 kommuniziert doch (m.M.n. deutlich) dass diese Gebühren bei Karteneinzahlung anfallen:
https://helpcentre.trading212.com/hc/de-de/articles/360007139838-Welche-Geb%C3%BChren-fallen-f%C3%BCr-Einzahlungen-an
Und so klein und unauffällig finde ich die Angabe der Gebühr auch wieder nicht. Also falls diese so wie im Beispielbild erschienen ist.
Ich hoffe es wurde per Debit- und nicht per Kredikarte überwiesen. Sonst dürfte bald eine weitere unangenehme Überraschung folgen.
Darf man fragen warum nicht per "normaler" Banküberweisung eingezahlt wurde. Was wären denn die Nachteile dabei?
Ich hätte auch ohne Probleme Überweisung ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Wie unterschiedlich die Wahrnehmungen doch sind. Mir ist die Gebührenanzeige sofort ins Auge gesprungen (direkt unter dem Einzahlbetrag + unterstrichen). War erstaunt, dass das nicht irgendwo im Preis- und Leistungsverzeichnis nachgeschlagen werden muss.
„ Vor der Eingabe der zweiten Überweisung stand da als Gebühr wieder null Euro. Erst nach Eingabe springt wohl der kleine Gebührenzahler von alleine hoch.“
Da die Gebühr von der Höhe des Betrags abhängt, ist dies gar nicht anders möglich. Immerhin wird mir nun langsam klar, warum Reaktionszeiten der BaFin so sind wie sie sind, wenn man sich dort mit solch absurden Beschwerden auseinandersetzen muss.