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Neukundenfrist beim Bigbank Tagesgeld

Neukundenfrist beim Bigbank Tagesgeld

Registriertes Community-MitgliedAlf Edel am 19.06.2026

Wie lange braucht es nach einer Kündigung, bis man wieder Neukunde ist?

Registriertes Community-MitgliedLuckyNumberSlevin am 19.06.2026

Dem Kommentar zufolge gilt man wohl nach 10 Jahren wieder als Neukunde
https://www.kritische-anleger.de/bigbank/tagesgeld/neukundenstatus-bei-der-bigbank-erst-nach-10-jahren/

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 19.06.2026

Ja, die estnische Bigbank gehört leider zu jenen Banken, die den Neukundenstatus äußerst restriktiv vergeben, quasi nur "once in a lifetime".

Auf deren Internetseite wird das auch nochmal ausdrücklich in den FAQ erwähnt:

"Der Bonuszinssatz gilt pro Kunde für das erste bei Bigbank eröffnete Tagesgeldkonto, falls dieses nach dem 30.08.2022 erstellt wurde. Falls Sie schon einmal ein Bigbank-Tagesgeldkonto eröffnet und wieder geschlossen oder storniert haben, gilt der Neukunden-Bonus nicht."

Grüße
Matteo

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 19.06.2026

Danke an @LuckyNumberSlevin für den Verweis auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 19.06.2026

Eine weitere Besonderheit der Bigbank habe ich gerade erlebt:
Bei Neuanlage von FG für 3 Monate mit 30 k sollte ich den Nachweis
erbringen, woher das Geld stammt. Ich habe Sonstiges angekreuzt und
ausgeführt, daß das Geld von einem ausgelaufenen TG-Vertrag der VW Bank
stammt. Das reichte nicht, ich müsste noch nachweisen, woher das gesamte Guthaben bei der VW Bank stammt, das tatsächlich 6 stellig war.
Im Laufe der 6 Monate habe ich dort mehrere freiwerdene FG Verträge
"geparkt". Mit der VW Bank gab es überhaupt keine Probleme.
Wie der freundliche Mitarbeiter am Schluß meinte, ich solle mir nicht so viel
Gedanken machen, dann kommt der Vertrag eben nicht zu Stande bzw. wird
storniert, wenn ich die Angaben nicht mache.

Dieser Post wurde am 19.06.2026 um 17:01 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedHento am 19.06.2026

Hab ich das richtig verstanden, du solltest bei der Bigbank 6 stellige Beträge nachweisen, die noch auf dem Konto der VW Bank lagen, obwohl du nur ein Festgeld bei der Bigbank über 30.000 abschließen wolltest?

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 19.06.2026

Wie ich angegeben habe, ich wurde nach der Herkunft der 30 k gefragt und habe
"Sonstiges" angekreuzt, dann öffnete sich ein Fenster, wo nach weiteren Details
gefragt wurde, und dort habe ich geschrieben, daß ein TG Vertrag bei der VW Bank abgelaufen sei. Danach sollte ich die entsprechenden Dokumente hochladen. Dann habe ich angerufen und den Fall mit einem Mitarbeiter besprochen. Der sagte mir, daß ein Kontoauszug von der VW Bank nicht reichte,
ich müsste noch nachweisen, wie das dort angezeigte Guthaben zustande ge-
kommen wäre. Das war für mich vom Aufwand her nicht mehr akzeptabel.
Es ging immerhin nur um 30 k für 3 Monate. Allein dafür hatte ich schon einen
erheblichen Aufwand geleistet. Vorlagen erstellt, Auftrags-Limits Ausland geändert, 1 Test-Überweisung wg. Warnung bei der Empfänger -Überprüfung,
Überweisung über den vollständigen Betrag.
Deshalb hat mich die Schlußbemerkung sehr geärgert: Es passiert ja nichts weiter, als daß der Vertrag nicht zustande kommt.

Besonders engagiertes MitgliedHento am 19.06.2026

30.000€ ist ja nicht viel. Wie stellt sich denn ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 19.06.2026

Das ist ja genau das, was ich immer meinte. Ein Nachweis von schon vorhandenem Geld aus anderen Quellen ist so gesehen kein wirklicher Nachweis, denn dieses "Urgeld" kann ja auch schon faul sein. Jetzt könnte man einfach sagen "na dafür wäre die vorherige Bank (in dem Fall VW) zuständig gewesen", ist aber nicht so. Was jedoch etwas irritiert, daß nicht angeboten wurde, einen Einkommensteuerbescheid oder die letzten Gehaltsabrechnungen oder einen Nachweis einer Schenkung o.ä einzusenden. Das reicht ja für gewöhnlich. Mir scheint, daß dieses Prozedere immer öfters angewendet wird. Offenbar haben Banken seit nicht allzu langer Zeit strengere Richtlinien auferlegt bekommen.

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 19.06.2026

Zum Thema VW Bank wurde mir gesagt, ich sollte angeben, von welchen verschiedenen Banken die abgelaufenen FG kämen. Ich sagte schon, daß in den vergangenen 6 Monaten einiges Geld zurückfloss, z. B. von Raisin: Klarna und Nordax, von CA wurde ein 2 jähriges FG ausgezahlt usw. Das Neukundenangebot von comdirect endete gerade, als das Angebot der VW Bank begann. Alles hätte ich durch Dokumente belegen sollen. Wobei ich nicht hinterfragt habe, ob ich dann auch nachweisen sollte, wieso ich in 2024 bei Nordax 50 k anlegen konnte.
In dem Telefonat versuchte ich es zu vereinfachen und fragte, ob ich als Quelle auch einige Erbschaften angeben könne. Die es auch wirklich gab und gibt!
Erbschaften werden nur akzeptiert, wenn ich diese durch einen Erbschein und Kontoauszug mit Geldzugang beweisen kann. Oder ich solle einen Gehalts- bzw. Rentennachweis schicken, damit man sieht, ob ich davon noch Geld sparen könnte. Ich habe dem Mitarbeiter natürlich freundlich gesagt, daß ich diese Anforderungen der Bigbank ziemlich absurd finde, aber er kann natürlich nur das umsetzen, was die Bank vorgibt.
Wie hier auch diskutiert wurde, gibt es Mitmenschen mit sehr
geringer Rente aber hohem Kapitalvermögen, die vom FA eine NV Bescheinigung bekommen. Diese hätten bei der Bigbank wohl keine guten Karten. Ich bin zur Bigbank gekommen durch ein Werbe-TG Angebot.
Da ich weiß, daß ich erst in 10 Jahren wieder als Neukunde gelte, habe ich das
Konto erst einmal beibehalten als schnelle Anlage-Alternative, dachte ich...

Dieser Post wurde am 19.06.2026 um 18:30 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 19.06.2026

@H.M. Welche Auswahlmöglichkeiten gab es denn zum Ankreuzen bei Herkunft?Vielleicht war das Problem, dass "Sonstiges" angekreuzt wurde. Wenn stattdessen z.B. "Gehalt" angekreuzt worden wäre (falls als Optopn vorhanden), hätte vielleicht der von @Jojo erwähnte Gehaltsnachweis gereicht.

Ich hatte mal das Problem bei einer anderen Bank, dass ich "Sonstiges" bei Beruf angekreuzt habe, weil keine der Optionen wirklich passte, und dann kam auch eine Nachfrage und der Prozess verzögerte sich.

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 19.06.2026

Es gab den Punkt Ersparnis, aber wie der Mitarbeiter mir sagte, sollte ich dafür
Gehalts- oder Rentennachweis schicken, damit O-Ton: Die Bank prüfen kann, ob man davon noch soviel sparen kann, wie ich anlegen wollte.
Ergänzung zur Geldquelle Erbschaft. Eine größere Erbschaft ist vor 30 Jahren korrekt abgewickelt worden, es gibt aber weder Erbschein noch Kontoauszüge mehr. Wie soll man
jetzt nachweisen, daß diese Erbschaft Bestandteil des Kapitalvermögens ist?

Dieser Post wurde am 19.06.2026 um 18:52 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedGerhK am 19.06.2026

Würde mir auch noch aus anderen Gründen eine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 19.06.2026

Evtl wird die ausgewählte Angabe doch restriktiver ausgewertet als gedacht und bei "Sonstiges" wird der"Mittelherkunftstrigger" eher ausgelöst als wie z.b bei "Lohn / Gehalt". Ich geb immer letzteres an oder "Ersparnisse". Bei manchen Banken kommt die Aufforderung aber auch aus heiterem Himmel, wie grad bei mir von der Hamburg Direct.

Registriertes Community-MitgliedBen am 22.06.2026

Auch bei mir wurde nach der Herkunft des relativ hohen Betrages gefragt. Ich schrieb per Email daß bei Vertragsabschluß nirgends darüber Auskunft verlangt worden wäre und mich diese Anfrage doch etwas verwunderte.

Meine Einzahlungen stammen aus Arbeit, Verkäufen und Erbschaften über die ich keine Nachweise erbringen könnte.

Damit gab sich die Bank zufrieden.

Ben