Ich möchte gern deutlich über der Einlagendicherung von 100.000 EURO
bei Chase als Tagesgeld für 4 Monate
anlegen.
Wie seht ihr das. Risiko im Verhältnis
zum Zinssatz ?
Ich habe noch weitere Tagesgelder
im siebenstelligen Bereich!
Danke für eure Mitteilungen!
Jörg hat ja schon die Fakten gut zusammengefasst :-)
Unabhängig davon würde ich persönlich aber nie so viel Geld auf einem Konto konzentrieren, rein aus Diversifikationsgesichtspunkten. Da geht es nicht nur um das reine Verlustrisiko (das ist im Rahmen der Einlagensicherung ohnehin gering), sondern vielleicht mehr um das operationelle Risiko (Server-Ausfall? Konto geblockt? Betrüger Zugriff verschafft?) und um die Frage des ruhigen Schlafs :-) Ich würde mich damit nicht wohlfühlen, aber da ist ja bekanntlich jeder anders ;-)
@Stefan Ehrlich, ich glaube das du das schon ganz richtig argumentierst, aber wenn 2 Einlagensicherungen greifen und es nur diese 4 Monate sind, dann ist das Risiko sicherlich überschaubar. Bisher habe ich immer niemals mehr als 100K pro Bankinstitut angelegt, aber dieses Mal traue ich mir das mal. Hoffe alles wird gut… ;)))
Mir gehen auch die Banken aus. Bis Ende der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Anleger8, Sie schreiben Zitat: Bis Ende der kommenden Woche enden bei 4,5 Banken die Aktionszinsen. Zitat Ende.
Könnten Sie die Banken hier benennen. Vielleicht kann ich (und wahrscheinlich auch andere) dadurch noch das eine oder andere Prozentpünktchen ergattern.
Danke schön
Gruß jufu66
@jufu66:
Guten Tag! Ich befürchte, Sie haben den letzten Post von "Anleger8" in der Sache falsch verstanden.
Er schrieb: "Bis Ende der kommenden Woche enden bei 4,5 Banken die Aktionszinsen ..."
Damit ist sicherlich nicht gemeint, dass 4-5 Banken in der kommenden Woche ihre Aktionszinsen auf Tagesgeldprodukte komplett am Markt einstellen und nur noch variable Standardzinsen anbieten werden.
"Anleger8" meint damit wohl eher, dass in seinen persönlichen Geschäftsbeziehungen bei 4-5 Banken die bereits in Anspruch genommenen Neukunden-/Aktionszinsen demnächst auslaufen. Wenn das Geld dort nach dem Ende der jeweiligen Zinsgarantien nicht mehr zu schlechteren Konditionen verbleiben soll, muss er das Guthaben zu anderen Banken mit besseren Konditionen umschichten.
Je nachdem, wie intensiv man sich bereits als Zinshopper ausgetobt hat und welche "Karenzzeiten" bis zum nächsten Neukundenstatus gelten, gehen einem dann unter Umständen die Optionen im oberen Marktsegment aus.
Grüße
Matteo
Danke für die Klarstellung, Matteo. Genauso wars gemeint. Sorry für die Verwirrung ;-) Und mit "4,5" Banken war gemeint: 4 Banken, bei denen 100k liegen und eine, bei der nur 50k liegen (ProCredit, die geht nur bis 50k).
@Matteo und @Anleger8, Danke für eure ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
derzeit bietet auch so manche sparkasse und volksbank 3% auf Tagesgeld oder kurzlaufendes Festgeld, auch überregional und für Neukunden. Dort hast du garantiert noch keine Konten und du hast eine vernünftige Absicherung, ggf. auch über die 100K hinaus ,-)
> . Dort hast du garantiert noch keine Konten
BLSK habe ich bereits beantragt. Ansonsten sind mir keine bekannt bzw. nicht verfügbar (wegen Neukundenpausen).
Das mit der vernünftigen Absicherung ist relativ. Die Töpfe reichen bei den meisten Banken nicht aus. Das tun sie bei der gesetzlichen 100 (200) k Absicherung auch nicht, aber da bleibt die Hoffnung, daß der Staat einspringt (ob der allerdings die Pleite einer Ing ausgleichen würde sei auch dahingestellt).
Aktie von JP Morgan sieht gut aus. Schnelle Insolvenz ist eher unwahrscheinlich. Es ist trotzdem immer ratsam Aktienchart zu beobachten.
https://www.ariva.de/aktien/jp-morgan-chase-corp-aktie/chart/chartanalyse?t=all&boerse_id=21
Bei größeren Beträgen würde ich persönlich abwarten. FED soll eigentlich die Zinsen um insgesamt 1 % erhöhen. Anleihen werden runter kommen und Zinsen rauf. Meine Einschätzung ist, daß € etwas runter kommt. Wegen steigenden Defiziten in D und F. Ohne Gewähr.
Ich möchte hier noch ein weiteres Risiko nennen, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich habe mit Case ein ganz anderes Problem und zwar:
Tagesgeld von VW Bank zurück zur Sparkasse, soweit alles klar und jetzt kommt es
Ich muss die Bundesbank anrufen, da ich nach Case 100.000€ Überweisen will und Case gehört eine US Bank.
Dann Konto bei Case eröffnen folgende Unterlagen werden benötigt:
Kontoauszug VW Tagesgeld
Kontoauszug Sparkasse
Die Sparkasse und Chase verlangen Gebühren für den internationalen Geldtransfer und den Währungstausch.
Sowohl die Sparkassen als auch JPMorgan Chase berechnen für internationale Geldtransfers (Auslandsüberweisungen) sowie für den Währungstausch teils erhebliche Gebühren. Diese setzen sich meist aus festen Überweisungsgebühren und versteckten Kosten durch schlechtere Wechselkurse zusammen
Bei der Sparkasse hängen die Kosten für Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums stark von der gewählten Entgeltregelung (OUR, SHA, BEN) und der Überweisungsmethode ab.Überweisungsgebühren: Online starten die Gebühren in der Regel bei 12,50 € bis 17,50 € für Beträge bis 10.000 €. Bei höheren Summen steigt der Preis um etwa 1,25 %0 bis 1,75 %0 des Betrages (oft gedeckelt).Fremde Spesen: Wenn Sie sicherstellen wollen, dass der Empfänger den vollen Betrag erhält (Option "OUR"), werden oft zusätzlich rund 20 € bis 25 € an ausländischen Korrespondenzbank-Gebühren fällig.Währungstausch: Die Sparkasse nutzt nicht den offiziellen Devisenmittelkurs, sondern eigene, weniger günstige Wechselkurse (Kursaufschläge
Auch Chase verlangt für internationale Überweisungen (sogenannte Global Transfers oder Wires) hohe Gebühren, bietet jedoch differenzierte Modelle an.Online-Überweisungen: Das Senden von US-Dollar auf ein ausländisches Konto kostet online 40 USD. Senden Sie die Überweisung direkt in der Fremdwährung (FX), sinkt die Gebühr auf 5 USD. Bei Beträgen ab 5.000 USD in Fremdwährung entfällt diese Gebühr sogar komplett.
Filiale / Telefon: Wenn Sie den Transfer in einer Chase-Filiale oder per Telefon in Auftrag geben, fällt pauschal eine Gebühr von 50 USD an.Währungstausch: Ähnlich wie die Sparkasse schlägt Chase einen Aufschlag auf den Wechselkurs auf (die sogenannte retail FX margin), was den tatsächlichen Betrag für den Empfänger schmälert
so und warum soll ich jetzt über Tausend Dollor verlieren nur um 4% Zinsen zu bekommen, ne darauf habe ich keine Lust.
@Muckimavi: Ich glaube, da liegt ein Missverständnis bei dir vor. Das hier beschriebene Tagesgeld ist bei einer deutschen Tochtergesellschaft der amerikanischen Chase-Bank.
Das Tagesgeldkonto hat eine deutsche IBAN, und Ein-/Auszahlungen sind ganz normale SEPA-Überweisungen ohne Währungsumtausch oder zusätzlichre Gebührren