Eigentlich ist doch alles gesagt.

03.01.2022 - Stefan Erlich - 33 Kommentare

Eigentlich ist doch alles gesagt.
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Seit über 1 Woche schreibe ich an dieser Kolumne und komme auf keinen grünen Zweig. Ich wollte von meinen Lehren aus dem letzten Jahr berichten, über die Abgründe der finanziellen Abhängigkeit von Provisionen, über meine Fehler in frühen Jahren und am Ende sogar über die “3 Dinge, die ich auf Teneriffa über Geld gelernt habe” - ja, so verzweifelt war ich. Spätestens nach dem ersten Absatz war ich bei jedem dieser Themen jedoch so enttäuscht über meine eigenen Ergüsse, dass ich diese schnurstracks in den Papierkorb verschob und ich als Clickbait-Opfer in unserem FinFeed landete. Heute war ich nun mit meinem Jüngsten im Wald spazieren (er schlief, ich grübelte) und da fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen: Eigentlich ist doch schon alles gesagt!

Ich habe über Aktien geschrieben (taugen nichts … oder doch?), über die Unmöglichkeit der Altersvorsorge (zumindest für einen Großteil der Menschen), über das glitzernde und angeblich vor Inflation schützende Gold (Spoiler-Alert: tut es nicht!) und über Bitcoins, die einige wenige Menschen sehr reich gemacht haben, die meisten aber nicht - wie so häufig. Und dann habe ich in den letzten 10 Jahren vor allem über eine Sache immer wieder geschrieben: Diversifikation, Diversifikation, Diversifikation. Ohne die sind wir Anleger ein Spielball der Finanzmärkte und am Ende mehr vom Zufall abhängig als uns lieb ist. Meiner Frau hängt das Thema mittlerweile schon so zum Hals heraus, dass Sie auf meine entsprechenden Themenvorschläge regelmäßig ihr Veto einlegt. Recht hat sie ja.

Während meines Waldspaziergangs wurde mir aber plötzlich bewusst, dass genau das der Punkt ist. Gute Geldanlage ist eigentlich nicht sonderlich komplex, sondern basiert auf einigen wenigen Grundregeln, die sich immer wieder wiederholen:

  • Diversifizieren Sie, soweit möglich und sinnvoll, über verschiedene Anlageklassen und auch innerhalb dieser Anlageklassen
  • Minimieren Sie die (häufig sehr gut versteckten) Kosten der Geldanlage, soweit möglich und sinnvoll, denn das ist der Faktor, den Sie selbst beeinflussen können.
  • Verzichten Sie auf Prognosen, sowohl was den Gesamtmarkt angeht (“Kommt die Inflation?”, “Geht der Euro unter?”) als auch einzelne Unternehmen, Banken und Anbieter (“Welche Bank ist in 3 Jahren noch sicher?”). Wir und selbst die Profis sind erschreckend schlecht darin, die Zukunft vorherzusagen.
  • Vermeiden Sie Komplexität in Produkten und Anlagevehikeln. Wenn man als Anleger nicht versteht, in was man da investiert, dann ist das einfach kein gutes Produkt.
  • Denken Sie immer daran: “Wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das zu 99,9 % auch!” (Sie würden staunen, zu was für abstrusen Produkten wir manchmal nach unserer Einschätzung gefragt werden.)

That’s it! Fünf Grundregeln der Geldanlage. Mehr brauchen Sie nicht. Halten Sie sich daran, hinterfragen Sie darauf basierend stets Ihre eigenen Entscheidungen und Sie werden glücklich werden. Damit ist eigentlich alles gesagt und ich könnte den Laden hier dicht machen. So einfach ist das natürlich nicht, aber wir sollten uns schon fragen, warum es Überschriften wie “Jahresausblick 2022: #Inflation, #Aktien, #Bitcoin, Corona und mehr” und “Geht die Rallye jetzt einfach so weiter?” überhaupt braucht? Doch nicht, weil diese Beiträge uns bei unserer Geldanlage weiterbringen, oder? Nein, sie sind pures Entertainment und befriedigen unser innerstes Bedürfnis, der Unsicherheit über die Zukunft zumindest ein wenig den Schrecken zu nehmen. Oder wüssten Sie nicht auch gern, wie das Jahr 2022 so wird? Ich schon!

Der oft als ETF-Guru bezeichnete Buchautor Gerd Kommer hat in Deutschland den Begriff der Finanzpornografie geprägt und ein wenig fühle auch ich mich schuldig, an der ein oder anderen Stelle Beiträge für dieses Genre geschrieben zu haben (siehe “Die Coronakrise: Was Anleger jetzt tun sollten!”). Ich gelobe hiermit (ein wenig) Besserung, möchte aber gleichzeitig ganz e(h)rlich darauf hinweisen, dass es der klassische Spagat ist, den wir alle hier in der Finanzbranche täglich leisten. Auf der einen Seite brauchen wir Reichweite, weil, nun, ohne die stehen sonst morgen keine Frühstücksbrötchen mehr für meine Kinder auf dem Esstisch. Auf der anderen Seite möchte ich aber ganz nüchtern berichten, beruhigen und auch mal sagen, dass eigentlich doch alles schon gesagt ist. Letzteres bringt mir kein Geld, aber an dieser Stelle die Befriedigung, Sie nicht mit einer Clickbait-Headline zum Lesen sinnloser Prognosen gezwungen zu haben.

Geldanlage ist nicht komplex. Sie ist wie oben beschrieben eigentlich sogar ziemlich einfach. Und genau deswegen habe ich das Gefühl, dass bereits alles gesagt ist. Stellen Sie sich einmal vor, wie sich die zahlreichen Aktienanalysten da draußen fühlen müssen, die tagtäglich Prognosen über die zukünftige Entwicklung einzelner Unternehmen abgeben. Die wissen genauso wie Sie und ich, dass ihre Arbeit eigentlich völliger Mumpitz ist. Und doch stehen sie jeden Morgen wieder auf und präsentieren Anlegern wie uns mit stolzer Miene ihre Version der Zukunft. Und auch ich werde nächsten Monat wieder vor einem leeren Blatt sitzen und mich fragen: Ist nicht eigentlich schon alles gesagt? Meine Antwort darauf: Ja klar! Aber vielleicht nicht von mir :-)

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie nach dieser etwas anderen Kolumne ein erfolgreiches Jahr 2022. Wer weiß, vielleicht wird es ja doch das letzte Jahr mit Corona? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bleiben Sie uns gern treu und vielleicht haben Sie ja Lust, für den geplanten ETF-Sparplan ein neues Depot über uns abzuschließen oder auch die eiserne Reserve auf ein Festgeldkonto zu legen, das Sie über unseren Festgeld-Vergleich eröffnen. Meine Kinder danken es Ihnen schon jetzt mit einem genüsslichen Grinsen, das sich beim morgendlichen Biss in ein frisches Rosinenbrötchen zeigt :-)

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

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Kommentar von Haifisch am 27.01.2022

Und was hat dieserBericht gebracht?
Als wenn nicht alles schon 100mal geschrieben wurde zu den 5 Instrumenten für Geldanlage.
Also mal wieder Finazpornigrafie um eine Seite bei den kritischen Anlegern zu füllen-
oder um es gelinde auszudrücken "Im Westen nichts Neues"

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Antwort von Stefan Erlich am 27.01.2022

Die Frage ist, warum Sie diesen Artikel dann lesen? :-)

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Antwort von ger_ekenueh@gmx.de am 27.01.2022

Sorry Herr Erlich,wissen Sie vorher was in einem Artikel steht, wenn sie ihn nicht gelesen haben.Welche neuen Erkenntnisse haben Sie aus dem Artikel gezogen, wenn man sich mit strategischer Geldanlage und das jeweilige Ergebnis in einem Trading Tagebuch verifiziert?

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Antwort von Stefan Erlich am 27.01.2022

Da haben Sie wohl recht :-) Finde es nur in anderen Kontexten immer wieder interessant, wie Anleger und "Experten" sich über die Finanzpornografie aufregen, sie dann am Ende aber doch wieder genüsslich konsumieren oder sogar produzieren. Das fiel mir vorhin nur bei Ihrem Kommentar ein. Ist aber so oder so nicht böse gemeint und Sie haben natürlich einen Punkt mit Ihrem Kommentar! Beste Grüße, Stefan Erlich

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Kommentar von Magic Performer am 16.01.2022

Aus meiner Sicht (nach ca. zweijähriger intensiver Befassung mit dem Thema Geldanlage) lässt sich der - üblicherweise von allen möglichen Experten empfohlene - risiko-arme Teil der Vermögensanlage AKTUELL nicht wirtschaftlich darstellen. Bleibt also leider nur noch der "einseitige" Weg ins risiko-behaftete Investment übrig. Und dort sollte dann sinnvollerweise diversifiziert werden ... auf gut deutsch: einen Teil des eigenen Vermögens am besten in eine Pommes-Bude oder ähnliches investieren, weil eine derartige unternehmerische Beteiligung selbst bei einem weltweiten Aktien-Crash noch eine akzeptable Rendite verspricht ...Herr Erlich, sehen Sie als Fachmann das genauso?

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Antwort von Stefan Erlich am 17.01.2022

Ganz so düster sehe ich das nicht :-) Den risikoarmen Teil kann man ja immer noch aufs Tagesgeldkonto legen (bzw. mehrere TGs via WeltSparen). Klar, das kann man auch kritisieren, aber es ist zumindest der Ansatz, den ich fahre.

Eine einzelne Pommesbude ist sicherlich kein gutes Investment, weil Sie ein Konzentrationsrisiko bei der einen Pommesbude haben. Wenn es 100 Pommesbuden verteilt über Deutschland wären, okay, aber eine einzige?! No thank you :-) Aktien via weltweit gestreutem Index haben ja gerade den Charme, dass sie so unglaublich breit und unglaublich günstig diverifiziert sind. Und (das darf man nie vergessen), die Rendite ist nach oben unlimitiert. Eine Pommesbude hat 100 % Verlustpontetial, aber nur ein beschränktes Umsatzpotential, weil Räumlichkeiten, Personal, Geduld der Kunden, Hygienevorschriften (Corona?) etc. Da nehme ich lieber die Aktien :-)

Im Spirit meines vorherigen Artikels (https://www.kritische-anleger.de/meiner-meinung-nach/) gilt aber auch hier: Das ist nur MEINE Meinung, nicht die absolute Wahrheit ;-) Und: Das kann in 10 Jahren auch alles schon ganz anders aussehen.

VG, Stefan Erlich

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Kommentar von Sachsenpeter am 09.01.2022

Ich wurde schon vor sehr langer Zeit vom Herrn Erlich kontaktiert und bin seit da begeisterter Leser seiner "Ergüsse" und der fachlich sachlichen Berichte, die mir auch schon halfen.
Komisch, sonst bin ich sehr misstrauisch was Finanzen angeht, aber hier habe ich ein gutes Gefühl und Vertrauen. Deshalb werde ich mich auch umgehend um einETF-Sparplan - Depot bei oder über Kritischen Anlegern beschäftigen.
Persönlich alle guten Wünsche für 2022. Und weiter so!

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Kommentar von Louis am 05.01.2022

Die 5+die zusätzliche 6 Regel beinhalten
eigentlich den ganzen Anlagenhorizont.Wenn man entschieden hat,welche Anlagenform für mich die beste ist,sollte man auch diese wählen.
Es ist immer verträglicher ob Gewinne oder Verluste eingefahren werden.
Denn die Entscheidung habe ich selber getroffen.
Bis heute,bin ich zum Glück noch immer auf der Gewinnerseite.
Ob Aktien,Imob.Fonds,Festg. und Exporo.
Mein nächster Schritt wird Edelmetall sein.
Ich danke Ihnen für die Erzählung Ihres
Waldspaziergangs,da werden die Gedanken frei.
Probiert es aus,tut auch in der Zeit dem Körper und Geist gut
Wünsche euch allen ein gutes,gesundes
neues Jah
herzliche Grüße

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Kommentar von Trauti am 04.01.2022

Vielen Dank, dass Sie vielen Menschen eine Richtschnur geben bei Geldanlagen. Vor 5 Jahren bin ich durch Sie auf Immobilien-Crownding aufmerksam geworden und habe viele kleinere Anlagen beiExporo (1000 - 5000 T €) getätigt und habe immer kurzfristig meine Gelder gut verzinst ( 4,5 - 6,6 %) wieder zu bekommen! Danke an Sie für Ihre Arbeit und die herzerfrischende Kolumne heute.) PT

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Kommentar von inside am 03.01.2022

was Sie oben beschrieben ist ja absolut zutreffend, aber da hätten zwei Sätze auch genügtMit freundlichen GrüßenHeinrich Hain

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Antwort von Stefan Erlich am 03.01.2022

Korrekt, aber dann hätte es keine Kolumne gegeben ;-)

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Kommentar von Rollatorix am 03.01.2022

Lieber Herr Erlich, Ihr Beitrag bestätigt wieder einmal eine für mich geltende Weisheit:Wenn Du willst, dass etwas so getan wird, wie Du es haben möchtest, mach´s selbst. Ihre fünf Regeln sind für jeden Anleger richtig und wichtig. All das Gerede über Aktien, die durch die Decke gehen, Analystenkommentare, die nicht zutreffen oder den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg sind eben nur Gerede. Ich möchte Ihre fünf Regeln noch um eine weitere ergänzen: "Investieren sie nur Geld, das Sie auf längere Sicht nicht benötigen". Das und Ihre fünf Regeln sorgen für einen ruhigen Schlaf. Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2022.

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Antwort von Stefan Erlich am 03.01.2022

Volle Zustimmung zum Zusatz! :)

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Kommentar von Rock1 am 03.01.2022

Ihre Ehrlichkeit und Humor ist herzerfrischend! Viele Grüße an Ihre Frau!

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Antwort von Stefan Erlich am 03.01.2022

Danke :) Ist hiermit ausgerichtet :) Sie grüßt zurück ;-)

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Kommentar von Nutzer am 03.01.2022

Sehr geehrter Herr Ehrlich,
wie wäre es mit Ihrer Einschätzung zu André Stagges Empfehlung "Sind die ersten fünf Handelstage beim S&P 500 im Durchschnitt positiv, dann in Aktien, und zwar am 6. Handelstag"?
VGThomas H.

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Antwort von Stefan Erlich am 03.01.2022

Nichts :-) siehe Regel #3 :)

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Kommentar von Bernie am 03.01.2022

Ein Kommentar von Ihnen, der mir aus der Seele spricht. Man fühlt sich derzeit hilflos und ausgeliefert, solange die EZB die Zinsen nicht erhöht...und das kann noch dauern. Alle anderen Anlagen sind halt sehr spekulativ und als gebranntes Kind im Bereich Aktien (Telekom) bin ich vorsichtig. Aber es ist schön, das mein Verhalten durch Ihre Worte bestätigt wird. Das hilft irgendwie. Danke.

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Kommentar von ursularoches@web.de am 03.01.2022

Lieber Herr Erlich, Ihr aktueller Artikel hat mir sehr gut gefallen und mich überzeugt schnellstens das neue Jahr zu nutzen und endlich mal einfach was Geld anzulegen. Ich werde Ihre 5 Punkte dabei berücksichtigen.
Alles Gute für Sie im neuen Jahr.
U. Roches

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Kommentar von SvO am 03.01.2022

Wieder super geschrieben ... leicht zu lesen ... nicht verkompliziert ... ehrlich und gerade aus ... wie es Ihrem Namen entspricht ... herzerfrischend und doch hilfreich !Bitte weiter so und alles Gute für Sie und Ihre Familie ! :-))

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Kommentar von RT79 am 03.01.2022

Danke für diese klaren Worte, die ich nur voll unterstützen kann. Sie zeigen mir, daß ich mir hier bei Ihnen immer einen guten Rat oder zumindest eine bedenkenswerte Anregung holen kann.

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Kommentar von rinneberg am 03.01.2022

Ich lese Ihre Beiträge sehr gern,weil ich si zutreffend finde.Ausserdem sind wir ein ähnlicher Jahrgang,sodass wir nicht mehr allzuviel Zeit haben ,auf längere Zeit zu disponieren.

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Kommentar von Jürgen am 03.01.2022

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie zuerst alles Gute für 2022. Ich finde Ihre Zeilen erfrischend offen und ehrlich. Und das nicht zum ersten Mal. Ich bin bereits schon älteres Semester (Jahrgang 1938) und habe nach schlechten Erfahrung mit Aktien die Finger davon gelassen und mit Festgeld und Anleihen eine ordentliche Rendite erwirtschaftet bis vor 2 Jahre die Zinsen praktisch abgeschafft würden. Ich habe dann mich wieder getraut. Ich habe bei 2 Unternetbanken (DKB & Consors) all das gemacht, was Sie auch berichten: Diversifikation und nochmals Diversifikation. ETF, Blue Chip, Norwegischer Staatsfonds (Nachbau lt. FAZ Bericht von Herrn Loomann). Und wenn jetzt die ganze Welt untergeht? Dann geht sie eben unter. Und meine Ersparnisse dann eben auch. Das Leben ist eben lebensgefährlich.Mit freundlichen Grüßen Jürgen Aue

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Kommentar von michael.maier@emw.de am 03.01.2022

einfach immer wieder schön Ihre Kolumne zu lesen.

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Kommentar von Elektrolurch am 03.01.2022

Guter Beitrag, der Spaziergang hat sich gelohnt????.

Alles Gute für 2022.

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Antwort von Uli am 06.01.2022

Es ist alles gesagt…….Und trotzdem lohnt es sich die Dinge zu rekapitulieren.Es ist alles gesagt……Machen Sie weiter so…

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Kommentar von HoKa am 03.01.2022

Danke für die guten Wünsche und Anregungen. Immer wieder gerne und regelmäßig in meinem Posteingang!????

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Kommentar von Uwe am 03.01.2022

Hallo,
ich habe eine peinliche Frage
Gibt es Möglichkeiten einen kleinen Betrag von ca. 8Tsd,sinnvoller „warten zu lassen“als auf einem Girokonto ?

Grüße

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Antwort von Rainer am 03.01.2022

Sinnvoller ist zB auf jeden Fall das Geld auf einem Tagesgeldkonto zu deponieren wenn man noch nicht weiß, wie und wo man es demnächst anlegen möchte, da man es so nicht ständig vor Augen hat, wenn man auf sein Girokonto schaut.

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Kommentar von Elise am 03.01.2022

Ich bin wirklich ausgesprochen positiv überrascht von diesen mich überzeugenden Worten Herr Erlich und Ihrem wohltuenden Humor.
Ja, Waldspaziergänge können beeindruckende Klarheit im Kopf schaffen!!
Danke

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Kommentar von €urotronicer am 03.01.2022

Für mich als Anfänger, der sich bisher nicht um die Geldanlage gekümmert hat, ein
hilfreicher Artikel. Weiter so!

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Kommentar von Luet am 03.01.2022

Genauso sehe ich dies ebenfalls. Ich war rd. 25 Jahre bei Banken und danch rd. 25 Jahre Selbständig (Beratung und Vermittlung von Immobilienfinanzierungen - vorwiegend für Privatkunden).

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Kommentar von RAAS am 03.01.2022

Hallo, ich habe im Vergleich der ETF-Broker Scalable gelesen. Seit fast zwei Jahren verbrannte das Unternehmen in einer Anlage Geld, zieht fleißig Gebühren ein, statt die Basis wieder herzustellen zu können. Es ist daher nicht zu empfehlen, dieses Unternehmen aufzuführen, denn das Risiko ist unüberschaubar. Die Anlage von 30000 € ist nach langem Kampf aus den Abgründen ganz unten gerade eben wieder reicht, 45 € plus, sehe ich aktuell. Erstmals ein PLUS:

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