Mir ist schleierhaft, warum der Zinsatz beim TG-Konto weder online noch in den Kontoauszügen sichtbar ist. Der Kundenservice reagiert hierauf uninteressiert und mit wenig Verständnis. Eigentlich ein Grund, von der Bank besser die Finger zu lassen!
Es ist leider nicht die einzige TG-Bank, bei der das so ist. Bei der Commerz- und Norisbank ist es auch so.
Aber es gibt auch Ausnahmen: Wüstenrot, Meine Bank, VW-Bank, ...
Habe das auch als Grund bei meiner Kündigung angegeben, vielleicht bewirkt das ja was. Bei der Kündigung über den folgenden Weg kann man auch "fehlende Funktionalität" als Grund auswählen.
Hier meine Rückmeldung zur Kündigung:
- am 11.1. das Formular ausgefüllt und die Kündigung hoch geladen:
=> https://service.santander.de/webapps/apps/kontakt/thema
- 30 min später Autoreply-Mail "... haben wir erhalten"
- am 16.1. Zahlungseingang Zinsen auf Ref-Konto OHNE gescheiten Verwendungszweck (evtl. die Kundennummer drin, keine Ahnung, jedenfalls kein "Zins" oder "Santander")
- Konto ist gelöscht, Onlinezugang noch vorhanden (obwohl ich auch um Löschung gebeten hatte)
- im Onlinebanking zumindest kein End-Kontoauszug (kommt vermutlich per Post)
- paar Tage später "leuchtet" zwar das "neue Post" Symbol, aber im Postfach sind keine Dokumente mehr vorhanden
@lerosesEs gibt in der Tat einige Banken, die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Leider gibt es so viele Eigenheiten bei den verschiedenen Tagesgeldkonten, dass sie kaum übersichtlich und vollständig in dieser Forumsform darstellbar sind. Dazu gehören auch voreingestellte Überweisungslimite und ihre Änderungsmöglichkeiten, Überweisungsarten- und dauer (Standard/Echtzeit), Art und Zeitpunkt der Steuerbescheinigungen, Identifizierungsarten, Kündigungsmöglichkeiten, verwendete Software (wie Atruvia) und vieles anderes.
Einige große Banken verzichten leider auf die Anzeige des tatsächlich gültigen Zinssatzes, dazu gehört neben Santander auch die ING, die auch grundsätzlich keine IBANs von Überweisungen anzeigt, obwohl sie sonst - im Gegensatz zu Santander - sehr strukturierte Prozesse hat.
Unabhängig von der Bank habe ich mir daher angewöhnt, den Eröffnungsprozess inklusive aller Konditionen, Unterlagen und Nachrichten zu dokumentieren. Santander bestätigte bei meinen bisherigen Kontoeröffnungen den befristeten Zinssatz per Mail oder Post.
Zusätzlich ist mir die genaue Dauer der Befristung wichtig, die entweder von der Bank bescheinigt wird oder nicht selten selbst berechnet werden muss.
Auch wenn solche Dokumente keine Vollstreckungstitel sind, würde ich mich im Zweifel auf sie berufen, was allerdings noch nie nötig war. Und auch wenn Santander mir schon etliche Nerven mit ihren mangelhaften Prozessen geraubt hat - den vereinbarten Zinssatz hat sie bisher immer angewendet.
...gibt es tatsächlich Blauäugige, die den Kontoeröffungsprozess nicht dokumentieren?