"Im Rahmen des kostenpflichtigen Abos Prime+ verzichtet Scalable Capital auf die Anlage in Geldmarktfonds und parkt das Geld dynamisch verteilt auf die hauseigene Bank sowie die vier Partnerbanken, wodurch eine Absicherung von bis zu 500.000 € möglich wird. Wie genau die Verteilung auf die Banken erfolgt, sagt Scalable Capital jedoch nicht."
Das ist nicht richtig. Auch im Rahmen von Prime+ legt Scalable das Geld nach Eigenem Ermessen in Geldmarktfonds an. Trotz konkreter Fragestellung hat das nach zig Mails ein Mitarbeiter eingeräumt. Ob hier bewusst dieser Eindruck erzeugt werden sollte durch die Werbung weiß ich nicht...
Oh sorry, jetzt versteh ich erst, was du in dem anderen Thread genau meinst. Hab grad auch nochmal auf der Webseite von Scalable nachgeschaut und da stehen beim Prime+ Tarif auch weiterhin keine Geldmarktfonds mit dabei. Wenn das so ist, wie von dir beschrieben, wäre das natürlich schon arge Täuschung. Lass mich bei denen mal nachfragen und um ein Statement bitten.
@IckeFh: Habe meinen Kontakt bei Scalable mal dazu angehauen. Sie will das intern klären. Könntest du mir in diesem Kontext aber noch einmal kurz bestätigen, dass aktuell wirklich trotz Prime+ Gelder in einem Geldmarktfonds liegen?
Frage zum Verständnis.Das Tagegeld wird mit 2,5% ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Arnold:
Geldmarktfonds sind eine andere Risikoklasse als Tagesgeld mit einem garantierten Zins. Außerdem unterliegen Geldmarktfonds keiner Einlagensicherung, sondern sind Sondervermögen.
@MvK
Wenn mir die Bank 2,5% aufs Tagegeld bezahlt, dann ist mir das doch relativ egal, was sie intern damit erwirtschaftet.
Wichtiger für mich wäre der Deckel für die Einlagensicherung bei 100k.
Bei Sondervermögen sehe ich auch bei Beträgen oberhalb von 100k kein Risiko
@Arnold
Kann ja durchaus sein, dass du persönlich kein Problem damit hast. Es ist aber trotzdem irreführend, die Anlage von Kundengeldern in Geldmarktfonds als "Tagesgeld" zu bewerben und zu verḱaufen. Insbesondere dann, wenn Kunden wie IckeFh bei Scalable Capital extra dafür zahlen, dass ihr Geld eben nicht in Geldmarktfonds, sondern als Tagesgeld angelegt wird.
aber nochmals ... wenn mir die Bank auf dem ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Arnold: Wenn man aber genau die fehlende Einlagensicherung bei Geldmarktfonds vermeiden will und deswegen auch den monatlich Aufpreis auf Prime+ bezahlt, dann kann man mit Recht darauf bestehen, keine Geldmarktfonds zu bekommen.
@Roland. Einverstanden.
Habe eben bei mir geschaut. Alles ist bei der DB im Tagegeld.
Prime+ habe ich, weil ich ganz gerne etwas trade und generell gerne mit Abstauberlimits ETF aufstocke. Monatliche Sparpläne habe ich nicht, nur Einzelorders. Bei 5 Euro Mehrpreis ist man mit 5 Orders pro Monat pari. Ferner gibts den Preisalarm ohne Limit. Da fahre ich mit Prime+ günstiger.
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, habe mich heute registriert bzw. einen Freischaltcode erhalten und möchte einen weiteren Beitrag in diesem Thread verfassen.
Da ich keinen separaten Link dafür finde, habe ich nun auf "Antworten" geklickt und hoffe, dass das passt.
Meine Frage:
Fallen die Erträge aus dem Scalable Capital Tagesgeld "ganz normal" unter Zinserträge oder ist das eine andere Ertragsart, weil die Gelder ja in Geldmarktfonds liegen?
Hintergrund:
Ich bin Anleger aus Österreich, mache meine eigene Steuererklärung und wurde durch ein paar Google-Ergebnisse verunsichert, dass durch die Anlage der Gelder in Geldmarktfonds die Versteuerung komplizierter sein könnte, bis dahin, dass ich im Auge behalten muss, ob die gewählten Geldmarktfonds Meldefonds oder Nichtmeldefonds sind.
Hat diese Konstruktion mit Geldmarktkonten solche Auswirkungen oder sind für die Versteuerung nur die ausgewählten Zinsen relevant?
@Sevystar330: in Deutschland sind beides Zinsen und werden gleich versteuert, nämlich mit der Kapitalertragsteuer pauschal. Die verwendeten Fonds sind in der Regel nicht thesaurierend sondern schütten alles aus. Was das für das österreichische Steuerrecht bedeutet kann am besten ein Steuerberater in Österreich beantworten.