Diese neutrale Bewertung zur 1822direkt wurde uns am 12.12.2015 vom Nutzer Thomas übermittelt.
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1822direkt Erfahrungsbericht #31von Thomas

Neutrale Bewertung der 1822direkt

Ich habe mein 1822direkt GiroSkyline-Konto im Juli 2013 online eröffnet. Die Zusendung der Unterlagen auf dem Postweg erfolgte nach wenigen Tagen. Danach musste ich nur noch die Unterlagen per Postident einreichen. Alles in allem dauerte es ca. 7 bis 10 Tage, bis ich das Eröffnungschreiben, die PIN, die TAN-Liste usw. bei mir hatte.

Insgesamt war der Eröffnungsablauf des Girokontos, zu dem ich von der Sparda Bank wegen negativer Erfahrungen wechselte, im Rahmen meiner Erwartungen. Jedoch sträubte sich die Bank anfangs in zwei Fällen zur Einräumung eines Dispositionskredites, dessen Bewilligung in meinem Fall aber neben des Zinssatzes Bedingung für die Kontoeröffnung war. Dabei hatte ich nie negative Einträge in der Schufa, wohl aber positive Vermerke wegen vorzeitiger Rückzahlungen. Erst nach schriftlicher Darlegung meiner Ansichten und meiner finanziellen Situation wurde ohne weitere Begründung der Dispositionskredit gewährt.

Der Login auf meine Onlineseite funktionierte nach einiger Gewöhnung recht gut. Die Sicherheit an sich empfinde ich bis heute als sehr fragwürdig. Die TAN-Liste in Papierform, auf die immer zugegriffen wird, wenn ich etwa Überweisungen von unterwegs tätigen möchte und auch kein QR-Tan nutze, ist kaum noch des heutigen elektronischen Zeitalters würdig und meiner Meinung nach bedenklich. Besser wäre die Zusendung der TAN etwa auf ein zweites registriertes Mobiltelefon mit anderer Rufnummer.

Überweisungen sind einfach und per sicherem Weg, nämlich per Fax, möglich, jedoch ist das Fax der Bank etwas fehlerträchtig und bricht bei längeren Verbindungszeiten bei Wahl der Superfeinauflösung gern vorzeitig ab, wonach ich eine Fehlermeldung erhalte. Sende ich das Fax in diesen Fällen erneut, kommt es entweder zu einem Anrufversuch eines Mitarbeiters oder die Überweisung wird doppelt ausgeführt. Dies passierte bereits mehrfach.

Erfahrungsgemäß arbeitet die Bank gern etwas mit dem Geld, weshalb es in der Vergangenheit teilweise zu etwas auffälligen Verzögerungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten kam.

Das Telefonbanking wurde vor einiger Zeit verkompliziert. Sämtliche Kennungen wie Kundennummer, Kontonummer und Telebanking-PIN müssen nun zuvor mühsehlig eingetippt werden bis die erste Kontostandansage des Sprachcomputers erfolgt. Eine Hinterlegung dieser langen Nummern auf zwei Zielwahltasten ist bei den meisten schnurgebundenen Telefonapparaten zu Hause jetzt leider nicht mehr möglich.