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Anfrage zu Mittelherkunft bei der Hamburg Direct Bank

Anfrage zu Mittelherkunft bei der Hamburg Direct Bank

Registriertes Community-MitgliedHa.Se am 23.06.2026

Guten Morgen in die Runde!

Ich habe kürzlich ein Tagesgeldkonto bei der HDB eröffnet, um dort Ersparnisse interimsweise zu einem attraktiven Zinssatz von 3% anzulegen.
Nun wurde ich von der HDB schon mehrmals aufgefordert, Nachweise zur Mittelherkunft vorzulegen. Man verlangt Gehalts- oder Einkommensnachweise,Verkaufsverträge (z. B. Immobilien oder Wertpapiere),Erbschafts- oder Schenkungsnachweise odersonstige geeignete Unterlagen zur Herkunft der eingesetzten Mittel.
Ich hatte der Bank gegenüber mit entsprechenden Kontoauszügendokumentiert, dass die Ersparnisse vorher bei einer anderen inländischen Bank angelegt waren. Dies reicht der HDB aber nicht aus.

Bin ich verpflichtet, der Bank meine Einkommensverhältnisse darzulegen, insbesondere z. B. Kaufverträge vorzulegen, um die Mittelherkunft nachzuweisen?

Ich wechsele öfter zwischen Bankinstituten, je nachdem wo gerade gute Zinsen angeboten werden. Derartige Nachfragen wie bei der HDB habe ich bisher aber bei keiner anderen Bank erlebt.

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 23.06.2026

@Ernie
"Bisher wurde hier über dieses Szenario meines Wissens nirgendwo berichtet..."

Doch, im Hamburg TG Thread hab ichs schon ausgiebig breit getreten, aber wie so oft zerfleddern die Threads.

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 23.06.2026

Am vergangenen 19.06.2026 habe ich ausführlich darüber berichtet, was mir mit der Mittelherkunftsanfrage der Bigbank passiert ist, stand aber nicht ganz korrekt unter "Neukundenfrist bei Bigbank Tagesgeld".
Gestern habe ich bei unserer Steuerberaterin angerufen, die uns schon sehr lange betreut. Sie hatte noch keinen anderen Klienten mit diesen Problemen bei Kapitalvermögen, das auch teilweise per TG oder FG angelegt wurde. Sie rät dringend davon ab, seine EST-Erklärung irgendeiner Bank zu übersenden. Außerdem hat das uns seit Jahrzehnten "betreuende" FA noch nie Zweifel an unseren Angaben gehabt und freut sich über alle selbstverständlich korrekt angegebenen Kapitalerträge.
Ein erneuter Anruf bei der Bigbank führte zu keinem anderen Ergebnis.
Anforderung von Erbscheinen, Kaufverträgen und Gehalts- bzw. Rentennachweis zur Überprüfung, "ob man davon ( so viel) Geld hätte sparen können".
Anschließend kam noch eine Bewertungsmail, ob man diese Bank weiterempfehlen könnte...

Registriertes Community-MitgliedHa.Se am 23.06.2026

Die Anfrage kam 2 Monate nach Kontoeröffnung. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMarcus am 23.06.2026

@Ha.Se: War die von Dir insgesamt eingezahlte Summe sechsstellig? Bisher schien mir das der Auslöser für Nachfragen zu sein, aber wir lesen hier mittlerweile von Nachfragen bei einer Einzahlungssumme in Höhe von 30000 Euro. Es macht mir zur Zeit kaum noch "Spaß", Tagesgeld in nennenswerter Größenordnung bei einer Bank anzulegen, weil ich den bürokratischen Nachgang fürchte und weiß, dass ich den Anforderungen der Bank (einiger Banken) kaum/nicht gerecht werden kann, sofern Kontoauszüge der Voranlagen bei anderen Banken als Belege nicht ausreichen.

Dieser Post wurde am 23.06.2026 um 15:01 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedH. M. am 23.06.2026

Meine Steuerberaterin meinte spontan, mit der EST-Erklärung würden viel zu viele Daten preisgegeben, die mit dem Ausgangsproblem nichts zu tun hätten z. B. Grundsteuer, Spenden an wen auch immer, LV und andere Versicherungen, gesamte Höhe der Kapitalerträge. Außerdem könnte die Bank sich auch weiterhin nicht mit der Höhe der Kapitalerträge zufriedengeben, wie das FA das tut, weil daraus auch nicht hervorgeht, woher die Mittel ursprünglich stammen. Zudem wüsste man ja auch nicht, wohin diese Datenanschließend weitergereicht werden.
Aber wie gesagt, meine Anfrage war für sie die erste, sie will es bei der nächsten
Mitarbeiterzusammenkunft zur Sprache bringen und sich wieder melden.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 23.06.2026

@H.M.: Ich hatte eine entsprechende Anfrage zur Mittelherkunft noch nicht, daher ist das nur meine Spekulation, aber ich könnte mir vorstellen, dass es der Bank auch gar nicht um die komplette EST-Erklärung geht, sondern nur um die Zusammenfassung der Gesamteinnahmen.

Registriertes Community-MitgliedHa.Se am 23.06.2026

Ja, die Einzahlungen wurden kurz vor der Anfrage ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!