Die DKB bietet ab heute bis zum 15.04.2026 eine Neukunden- bzw. Neugeldaktion beim Tagesgeld an.
Ab dem 01.05.2026 erhält man für 4 Monate bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 € auf dem Tagesgeldkonto 2,75% Zinsen für den Betrag, um den man sein Gesamtguthaben bei der DKB im Vergleich zum Stand am 31.03.2026 bis zum 15.04.2026 durch Überweisung vom Konto einer anderen Bank direkt auf das Tagesgeldkonto erhöht. Der Bestandskundenzins beträgt bei der DKB weiterhin 1,00%.
Neukund(inn)en müssen zunächst ein Girokonto beantragen und können dann im Online-Banking das Tagesgeldkonto innerhalb kürzester Zeit eröffnen.
Da ich mein Tagesgeldkonto bei der DKB Anfang März gekündigt hatte, habe ich eben im Online-Banking ein neues Tagesgeldkonto eröffnet, was auch sofort zur Verfügung stand.
VG Hans-Jürgen
Ganz lieben Dank Dir @Hans-Jürgen! Habe ich hiermit online gestellt! Wer Fehler findet, darf sie wie immer gerne melden :-)
Eigentlich ganz gut, wenn dieser Kopfschüttel Passus nicht wieder drin wäre "...von einem externen Konto direkt (also ohne Umweg über das Girokonto bei der DKB AG) auf das Tagesgeldkonto überwiesenwurde...". Bei vielen Banken (fast allen?) kann man als Referenzkonto kein Tagesgeldkonto angeben.
So kennen wir aber seit Jahren die DKB. Es werden ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Jojo: Das ist in der Tat ein Hindernis. Am Einfachsten ist diese Anforderung erfüllbar für Leute mit mehreren Girokonten.
Bei Tagesgeldkonten sind mir bisher unterschiedliche Fälle untergekommen:
- Die Bank erlaubt Auszahlung des Tagesgelds an beliebige Kontonummer (ggf. muss der Kontoinhaber übereinstimmen)
- Die Bank erlaubt Auszahlung nur an (Referenz-)Konten (eins oder mehrere), von denen vorher eine Einzahlung erfolgt ist -> was bei der DKB nicht gehen würde, weil man vom DKB-Tagesgeldkonto keine externe Überweisung machen kann, sondern nur einen internen Übertrag zum Girokonto
- Die Bank erlaubt die freie Angabe und Änderung des Referenzkontos, auf das Tagesgeld ausgezahlt werden soll,ohne Notwendigkeit einer vorherigen Einzahlung -> diese Option habe ich bei einer früheren Neugeldaktion der DKB genutzt
Diese zusätzliche Hürde erscheint halt ziemlos sinnlos, da die DKB ja auch neu zugeflossenes Geld über den Umweg DKB-Girokonto zuordnen können sollte. Es macht den Eindruck, als würde die Bank darauf spekulieren, dass manche Leute zwar Neugeld einzahlen, aber nicht den korrekten Weg einhalten und dann den Aktionszins nicht bekommen, aber das Geld trotzdem nicht wieder abziehen.
@Wolfgang3: Ich denke, solche Spezialfälle kann nur die DKB beantworten.
Ich hatte es bis jetzt bei meinen Tagesgeldkonten, dass die Tagesgeldanbieter normalerweise darauf bestanden haben, dass das Einzahlerkonto auf den gleichen Namen läuft wie das Tagesgeldkonto. Ob die DKB auch Einzahlungen annimmt, wo der Name nicht übereinstimmt, weiß ich nicht (sollte sich aber leicht testen lassen). Ich würde aber davon ausgehen, dass solche Einzahlungen für die Neugeld-Aktion zählen, wenn sie denn überhaupt angenommen werden.
Man beachte auch:
- Beträge, die nach der Einzahlungsfrist 15.04. vom Tagesgeld abgezogen aber später wieder eingezahlt werden, fallen aus dem Sonderzins raus
(im DKB-Sprech: "...erhältst du den Aktionszinssatz. Allerdings nur, wenn der Betrag auch auf dem Tagesgeldkonto verbleibt.")
- die Bestimmungen zur Ermittlung des Neugeld-Betrags sind ziemlich komplex (oder schlicht unverständlich...), es fließen die Tagesendsalden sämtlicher bei der DKB geführten Konten und Depots ein, siehe dazu die Aktionsbedingungen "Zur Ermittlung des „Neugeld“-Betrags wird die Differenz zwischen den Gesamtbeträgen aller Tagesendsalden auf sämtlichen Giro-, Tagesgeld-, Festgeldkonten sowie der Depotbestand..."
Wenn man sein Girokonto normal für alltägliche Ein- und Ausgaben nutzt, scheint es für den Kunden kaum nachvollziehbar zu sein, wie hoch für die DKB letztlich der Neugeld-Betrag ist.
Also bei den jüngsten zwei Aktionen dieser Art ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Da das neue zusätzliche Geld bis zum 15.4.26 bereits auf dem Tagesgeldkonto eingegangen sein muss, erst aber ab dem 1.5.26 mit 2,75% verzinst wird, liegt es erstmal mindestens 2 Wochen zu 1% Standardzins rum. Das ergibt einen effektiven Zins von 2,56%. Für jeden Tag, wo ich das Geld früher einzahle, reduziert sich der Zinssatz weiter. Zahle ich schon am 1.4. ein, erhalte ich sogar nur ca. 2,41%. Der Zeitraum von 2 - 4 Wochen, wo das Geld nur mit 1% verzinst wird, ist sehr lang. Damit empfinde ich die Werbung mit 2,75% als sehr fragwürdig und die Kommunikation eines Zinses von 2,75% als unseriös und Mogelpackung. Ist aber leider branchenüblich und ich hoffe, dass da mal die Bafin oder die Verbraucherzentralen dagegen vorgehen.
Nachdem ich mir die Aktionsbedingungen jetzt einmal in Ruhe durchgelesen habe, muss ich wohl einräumen, dass ich das Tagesgeldkonto heute Morgen etwas überstürzt beantragt habe. Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich mir damit schon einen Tagesgeldzins für die im Juni bei mir auslaufenden Zinsgarantien bei anderen Tagesgeldern bis Ende August sichern könnte. Dabei war ich davon ausgegangen, dass auch bei der DKB das in der Einzahlungsphase überwiesene Geld, wie auch von anderen Banken praktiziert, einen Höchstbetrag für den Aktionszins darstellen würde, den man in der Aktionszinsphase beliebig reduzieren und auch wieder auffüllen könnte. Bei diesem Angebot führt aber wohl jede Abhebung direkt zum dauerhaften Verlust der höheren Verzinsung für diesen Betrag. Ein späteres Wiederaufstocken des Anlagebetrages wird dann lediglich mit dem Standardzins verzinst.
Ich werde dann somit nur einen Betrag auf diesem Tagesgeldkonto anlegen, den ich mir für die vier Monate flüssig halten möchte und ihn dann Zug um Zug wieder verbrauchen. Nach dem Auslaufen meiner aktuellen Zinsgarantien, werden sich, wenn ich keine Verlängerungsangebote erhalten sollte, nach derzeitiger Einschätzung sicherlich auch noch bessere Angebote als 2,75% ergeben.
VG Hans-Jürgen
Frage mich ja mittlerweile, ob die Banken sich mit solchen "Fußnotenangeboten" nicht mehr schaden als irgendwas anderes, zumindest im Sinne ihrer Marke & Wahrnehmung im Markt. Die Wahrnehmung der DKB hat ja in den letzten Jahren ohnehin gelitten und jetzt kommt man noch mit solchen verklausulierten TG-Packungen um die Ecke. I don't know ... Ich war zwar eigentlich immer recht zufrieden mit der DKB, aber mein Hauptgirokonto mit Gehaltseingang führe ich mittlerweile bei Revolut, einfach weil dort das Gesamtpaket besser ist.
@Matteo: Der 15.04. ist seit Beginn der Aktion als ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich spekuliere darauf, dass die Aktion um eine Woche verlängert wird. Wenn nicht, dann haben andere Banken auch schöne Zinsen.
Wie @Lieblingssparer schon spekuliert hat, hat die DKB die Einzahlungsfrist für das Neugeld bis zum 22.04.2026 verlängert. Dann kann man das Geld noch eine Woche besser verzinst liegen lassen.
VG Hans-Jürgen
Also das heute überwiesene Geld vom DKB TG wieder ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ LarsLarsen
Es wäre besser, das Geld bis zum 22.04.2026 wieder zur DKB zu überweisen. ;-)
Aber sonst sehe ich auch kein Problem.
VG Hans-Jürgen
Was mich ein wenig verwirrt ist der Satz
Die Aktion gilt nicht für ein eventuell noch bestehendes DKB-VISA-Tagesgeld.
Dann ein paar Sätze weiter.
Es ist egal, ob du das Tagesgeldkonto schon länger besitzt oder extra für diese Aktion eröffnest.
Was stimmt denn. Weil ich kann auch keine zweite tagesgeld Konto eröffnen.
Patrick
@Kinso: Bei der DKB gab es früher standardmäßig eine kostenlose VISA-Kreditkarte zum Girokonto. Zu dieser Kreditkarte gehörte ein eigenes Abrechnungskonto, auf das es Tagesgeldzinsen gab. Später hat die DKB dann ein "normales" Tagesgeldkonto eingeführt.
Wenn man das normale Tagesgeldkonto bereits hat, kann man damit an der Neugeldaktion teilnehmen.
Mit einem alten Kreditkartenkonto ("DKB-VISA-Tagesgeld") nicht.
@Sebastian2 vielen Dank für die Erklärung. → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Genau so sehe ich das auch. Zum Glück habe ich heute morgen gecheckt, das ich es falsch gemacht habe und das Geld direkt zurück zu scalable geschickt...
Immerhin nur die 2 Wochen Zinsverlust. Also meine Zufriedenheit mit der DKB bei der ich seit über 10 Jahren Kunde bin erhöht das sicher nicht.
Genau diese Erfahrung mache ich eben auch. Man verweigert mir den Aktionszins weil ich über DKB Girokonto eingezahlt habe und nicht direkt. Auszahlen geht aber nur über Referenzkonto. Elende Bauernfängerei. Tschüss DKB!
Der Weg direkt aufs Tagesgeldkonto ohne "Umweg" übers Giro ist meiner und vieler anderer Meinung nach zwar absoluter Nonsens, aber genau das war mehrfach dick und fett in den Bedingungen gestanden. Insofern doch absolut klar beschrieben.
Bei mir lag mein Tagesgeld auch woanders mit dem DKB-Giro als Referenzkonto.
Allerdings habe ich noch ein anderes Girokonto (ING).
Bin in der ersten April-Hälfte den Weg gegangen, dass ich mein Tagesgeld zurück aufs DKB-Giro geholt habe, von dort auf mein ING-Giro geschoben und von dort dann direkt aufs DKB-Tagesgeldkonto. Somit sollten doch die Bedingungen erfüllt sein, oder?