DKB Erfahrungsbericht #23 von Selim

Hinweis: Der folgende negative Erfahrungsbericht zur DKB wurde uns am 04.12.2017 von unserem Nutzer Selim übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Unser Dankeschön für eine Bewertung der DKB

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1. Kontoeröffnung

Anfang August 2017 habe ich bei der DKB das Standard-Konto mit Giro- und Kreditkarte eröffnet. Positiv möchte ich hier festhalten, wie schnell die Karten bei mir ankamen und wie unkompliziert die Registrierung war. Das dauerte ca. 2 Wochen. Von da an konnte ich mich auch online einloggen. Alles war für mich verständlich und bei Nachfragen konnte man mir am Telefon sehr gut weiterhelfen.

2. Online-Banking

Ich logge mich ca. zweimal im Monat über die Direct-Banking-App ein und mache dann Überweisungen von meinem Konto auf die Kreditkarte. Hierfür nutze ich die Tan2go-Option, welche ich sehr praktisch finde. An sich finde ich das Onlinebanking einfach und übersichtlich. Jedoch würde ich eine normale TAN-Liste bevorzugen. Sollte das Smartphone nämlich mal nicht funktionieren, ist man handlungsunfähig. Da spreche ich bereits aus Erfahrung (s. u.). Für die TANs gäbe es alternativ auch ein Extra-Gerät, welches man kaufen kann, jedoch habe ich mich damit nicht auseinandergesetzt.

3. Kundenservice 

Der Basis-Kundenservice war immer gut, die Warteschleife sehr kurz und ich wurde bei Standardfragen immer sehr gut mit den entsprechenden Infos versorgt. Die DKB hat meinen sehr positiven Eindruck jedoch extrem beeinträchtigt, als ich in eine Problemsituation geriet: Ich befinde mich gerade in meinem Auslandsstudium in London. Leider hat sich mein Handy am 18.10.17 auf Grund eines Software-Fehlers verabschiedet. Ich konnte bis heute (25.10.17 abends) nicht telefonieren, nur E-Mails schreiben.

Das Handy musste ich zurücksetzen. Danach konnte ich jedoch nicht auf das Backup zugreifen, somit waren meine TAN2go-Zugangsdaten gelöscht und ich hatte auch keinen Zugriff auf mein Onlinebanking. Ich hatte mir alle Passwörter und Benutzernamen gemerkt, jedoch half das nichts, denn ich brauchte einen erneuten Registrierungsbrief.

Auf meine E-Mails antworteten immer wieder neue Personen, der Schriftverkehr und die Problemschilderung begann damit jedes Mal von vorne. Zuerst wurde mir gesagt, ich müsse nur meine Anschrift ändern mit der Bitte um erneute Zusendung des Registrierungsbriefes. Nach Zusendung der Daten hieß es allerdings, das ginge nicht wegen der digitalen Unterschrift. Also ausgedruckt, unterschrieben und nochmal geschickt. Diesmal ging es nicht, weil ich die Adresse in das falsche Feld eintrug (anstatt „geänderte Anschrift“ hätte es „abweichende Anschrift“ sein müssen). Also wieder ausgefüllt, ausgedruckt, unterschrieben und abgeschickt. Diesmal wurde die Anschrift nicht akzeptiert, da ich das Studentenwohnheim, in dem ich wohne, als Firma eingetragen habe, da ansonsten der Rückbrief nicht ankommen würde. Die Antwort war, man könne seine Anschrift nicht auf eine Firmenanschrift ändern. Dieses ganze Prozedere hätte vermieden werden können, wenn man mir von Anfang an erklärt hätte, wie ich was auszufüllen habe.

Nachtrag vom 04.12.2017:

Die Bank hat am 26.10.17 den erneuten Registrierungsbrief abgeschickt. Allerdings kam dieser erst nach 2,5 Wochen an. Aufgrund der langen Wartezeit hatte ich nochmal angerufen und nachgefragt. Der Mitarbeiter meinte, dass der Brief eigentlich unterwegs sei, er würde abereinfach noch mal einen versenden. Kurz nach dem Telefonat kam dann der erste Brief an, welcher leider durch das Versenden des zweiten Briefs deaktiviert worden war. Der zweite Brief kam nie an. Daraufhin wurde ein dritter Brief versandt, welcher gegen Ende November ankam.

So konnte ich also erst nach einem gesamten Monat wieder auf die Onlinebanking-Funktion zugreifen. Das war wirklich ärgerlich. Glücklicherweise konnte ich jedoch Überweisungen am Telefon ausführen, wobei diese länger brauchen und man je nach Uhrzeit recht lange in der Warteschleife ist. Niemand ging auf meine Frage ein, ob es Konsequenzen hat, mit der Kreditkarte im Minus in den November zu starten. Ich fühle mich nicht gut betreut und werde nach meinem Auslandssemester zurück zur UniCredit gehen. Persönliche Beratung ist mir mehr wert als kostenloses Bezahlen im Ausland.

Wirklich schade, denn an sich ein gutes Produkt, sofern man keine Probleme hat.

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