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ING lehnt Eröffnung meines Girokontos ab

ING lehnt Eröffnung meines Girokontos ab

Anonymer PosterRainer (Gast) am 20.11.2025

Ich wollte das kostenlose Girokonto eröffnen. Ich wurde jedoch ohne konkrete Nennung von Gründen einfach abgelehnt. Es gab die Aussage, dass nicht EIN Grund sondern viele Gründe dazu geführt hätten. Dabei habe ich alle Kriterien erfüllt (regelmäßiges Einkommen über 1000€, 20 Jahre beim selben Arbeitgeber und keine SchuFa Einträge). Trotzdem wollen sie mein Geld nicht. Dann suche ich mir eben eine andere Bank. So etwas geht gar nicht.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 21.11.2025

@Rainer: Es gilt Vertragsfreiheit. Jede private Bank darf und kann eine Geschäftsbeziehung ablehnen. Sie muss es nicht einmal begründen.

Registriertes Community-MitgliedErnie am 21.11.2025

Ja, das kann ziemlich weh tun, wenn man abgelehnt ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 21.11.2025 um 09:43 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedUli am 22.11.2025

@Rainer (Gast),
die Banken sind nicht verpflichtet, Dir den Grund mitzuteilen.
Wie bereits von @Ernie geschrieben lehnen Menschen den Antrag auf Eröffnung kaum noch ab, sondern Algorithmen.
Ich würde den Support anrufen und fragen, wieso, weshalb? Falls das Konto doch nicht zustande kommt, hast Du wenigstens den Grund auf dem Schirm und kannst bei der nächsten Bank nicht denselben Fehler nochmal machen.
Die Ablehnung kann bei der Schufa landen.

Registriertes Community-Mitglied55510081 am 22.11.2025

Ggf steht du als „Bonus-Abstauber“ trotz guter Bonität auf der roten Liste? Bei Stromwechselkunden sollte man immer datenlöschung bei den alten Anbietern verlangen. Ggf gibt es so etwas auch bei Kreditinstituten? Diese sind ja trotz der Bonuszahlungen i.d.R. an einer längeren Kundenbeziehung interessiert… oder gibt es in deiner Schufa bereits einen Negativeintrag oder waren deine Selbstangaben bzgl. vorhandenes Vermögen/Einkünften zu gering? Hast du du auf den Sofortdispo verzichtet oder bist du seitens Arbeitgeber noch in der Probezeit oder einfach nur zu oft umgezogen und wohnst in einem ungünstigen PLZ-Gebiet? Das war auch der Grund warum nicht jeder einen Otto-Katalog erhalten hat, wenn die PLZ „schlecht“ war… also es kann auch Gründe an der Nachbarschaft geben, die zu einer Ablehnung führen können…

Registriertes Community-MitgliedRoland am 22.11.2025

@Uli: Den Grund wird die Bank wohl nicht rausrücken, da sie sich damit eventuell rechtlich angreifbar macht. Besser die Entscheidung trifft kein Mensch und kein Mensch kennt den Grund.

Registriertes Community-MitgliedErnie am 22.11.2025

>Die Ablehnung kann bei der Schufa landen.Davon ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 23.11.2025

Gefährdungsanalyse durch Datenverarbeitungssysteme bei verdächtigen Konten und Transaktionen


Begründungen für gekündigte oder abgelehnte Geschäftsbeziehungen werden im Finanzwesen in der Regel nicht mitgeteilt. Bei Geldwäscheverdacht verbieten regulatorische Auflagen Auskünfte.

Das Kunden-/Fraud-/Geldwäschesystem der ING Bank wird in diesem Falle vermutlich automatisiert einen Verdacht gemeldet haben. Bei dieser Konstellation investiert die Bank bei unbekannten Kunden verständlicher Weise keine weiteren Ressourcen (Personaleinsatz schmälert den Gewinn). Ferner können auch Auskünfte von Auskunfteien, nicht nur Schufa, zur Ablehnung geführt haben. In den Datenschutzbestimmungen wird auf jede mögliche Partei verwiesen.

Um eine Geschäftsbeziehung zu erzwingen oder zu erhalten, ist ein Antrag auf ein Basiskonto (Girokonto) oder Pfändungsschutzkonto (P-Konto) möglich - falls keine weiteren Geschäftsbeziehung zu Banken mit Basiskonto bestehen. Es besteht der gesetzliche Anspruch auf nur ein P-Konto. Das Basiskonto kann auch in ein P-Konto umgewandelt werden.


Im Kundenstamm-Vertrag der „PSD Bank Rhein Ruhr eG“ wird der PEP-Status (Politisch Exponierte Person) bankenintern durch „Geno-SONAR“ geprüft. Es ist das System zur Ortung, Nachbildung und Analyse risikobehafteter Kunden, Konten und Transaktionen.

Laut dem Bericht der „connect-professional“ aus dem Jahre 2007, nutzen die genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken ca. 80 skalierbare Parameter um Auffälligkeiten automatisiert zu filtern. Weitere Parameter können ohne Programmierkenntnisse hinzugefügt und gewichtet werden. (Quelle: https://www.connect-professional.de/markt/software-spuerhund-findet-geldwaescher-227064-30507.html)

„Kodiert sind beispielsweise Länder, die als kritisch gelten. Auch wenn bestimmte Kundengruppen untypisch hohe oder häufige Überweisungen tätigen, gilt das als Gefahrensignal. (…) Die verschiedenen Indizien sind auch keineswegs gleichwertig. Sie sind deshalb mit numerischen »Gewichten« versehen, die im Hintergrund aufsummiert werden. (…) »Nur wenn diese Score-Summe über einen bestimmten Zeitraum hinweg einen von der Bank festgelegten Wert erreicht, haben die aufgelaufenen Regelverstöße die Verdachtsschwelle überschritten. Erst dann wird der Geldwäschebeauftragte aktiv und untersucht die Geschäftsvorfälle des betreffenden Kunden genauer.«“

„Jenseits von Score-Summen und Kundensegmenten bietet die Softwarelösung aber auch sogenannte Unbedingt-Indizien: Teilt das BKA zum Beispiel mit, dass jüngst entlarvte Phishing-Buchungen immer unter gleichlautendem Betreff ablaufen, so lässt sich dieser sofort als ein Unbedingt-Indiz in das System eingeben.“


Mein Grundsatz: Andere Banken nehmen gerne mein Geld!

Dieser Post wurde am 26.12.2025 um 15:36 Uhr geändert.