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Automatische Kontowechselservice - Ist das sicher?

Automatische Kontowechselservice - Ist das sicher?

Registriertes Community-MitgliedZinshopper am 03.05.2026

Um 150€ Prämie zu bekommen muss man ja automatische Kontowechselservice von Santander nutzen, aber dort muss ich mich mit meinen Online Banking Daten anmelden, aber ist das sicher?

Registriertes Community-MitgliedZinshopper am 06.05.2026

Ich habe hier gefunden es gab schon mal Probleme und so sicher ist es also dochnicht https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/cyberattacke-hacker-stehlen-sensible-daten-von-tausenden-bankkunden/29251108.html und für 150 € einem externen Dienst erlauben mein Konto zu durchsuchen und alle Daten zu sammeln ist mir doch nicht ganz geheuer

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 06.05.2026

@Zinshopper

Deine grundsätzliche Frage im Fadentitel empfinde ich in diesem Finanzenforum als sehr passend! Sie macht sogar betroffen und sollte jeden anrufen, nicht jeder vermeintlichen Sach- und/oder Geldprämie ungeprüft hinterherzulaufen.

Die Datenleckproblematik des Kontowechselservice folgt vermutlich einer Schwachstelle der Nutzung der MOVEit-Software durch den Dienstleister Majorell Deutschland GmbH (Bertelsmann/Arvato Firmengeflecht). Neben weiteren Finanzinstituten waren auch die Barmer Krankenkasse (Bonusprogramm) und Corona-Schutzimpfunganmeldungen des Landes Niedersachsen betroffen.

Quelle: https://borncity.com/blog/2023/07/08/datenleck-bei-postbank-und-deutscher-bank/


Die Finanzinstitute geben immer mehr originäre interne Prozesse an externe, auch zertifizierte und dem Grunde nach sichere Dienstleister ab. In einer meiner historischen Geschäftsbeziehungen wurde gemäß Datenschutzbestimmungen die Prüfung der Eigenschaft als politisch exponierte Person ebenfalls durch einen externen Dienstleister erbracht. Ich bin keine politisch exponierte Person. Leider kann ich mich nicht mehr an den Namen der Bank erinnern. Der Kunde sollte immer die Datenschutzbestimmungen sorgfältig zur Kenntnis nehmen und wäre über die Fülle der weiteren genannten Unternehmen überrascht. Die Zustimmung des Datenaustausch mit Auskunfteien (Schufa) erfolgt in der Geschäftsanbahnung auch nur nebenbei (Dispoprodukte) und wird ja auch für den Produktabschluss wissentlich, mangels Alternativen, in Kauf genommen.

Die Identifizierung im Rahmen einer Kontoeröffnung mittels PostIdent, VideoIdent und usw. durch externe Dienstleister lasse ich in meiner Betrachtung aus. Der eigene veranlasste Versand der Schwarzweißkopie eines Ausweisdokumentes durch verschiedene und mehrere Postdienstleister durch fremde Länder (Auslandskonten) ist ja genau so kompromittierbar. Fraglich ist, ob nicht mittlerweile die Finanzaufsichtsbehörden diese Art der Prüfung durch die Institute hochgradig rügen würden (Geldwäsche).

Dieser Post wurde am 06.05.2026 um 14:10 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedErnie am 06.05.2026

Gute Frage! Ob und wie sicher ein "automatischer" ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 06.05.2026 um 22:33 Uhr geändert.