WeltSparen Erfahrungsbericht #170 von Michelle

Im Mai 2016 habe ich bei WeltSparen ein Konto eröffnet. Hierzu habe ich alle Daten auf der Homepage eingetragen und anschließend das Videoident genutzt. Hierzu ist ein Computer mit Videokamera oder ein Smartphone nötig. Der erste Versuch mit dem Smartphone klappte nicht: Die Dame im Call-Center konnte den Ausweis nicht richtig lesen. Nach mehrmaligen Versuchen hatte sie mir geraten, es mit dem Computer zu versuchen. Das klappte. Der Vorteil bei der Video-Legitimation ist, dass man sich den meiner Meinung nach lästigen Gang zur Post spart und so das Konto sehr schnell eröffnen kann.

Am Tag nach der Online-Kontoeröffnung erhielt ich per E-Mail die Kontodaten (inkl. Kontonummer) zugesandt. Damit konnte ich direkt Geld auf mein WeltSparen-Konto überweisen. 2 Tage später kam die Online-PIN an, mit der ich mich ins Onlinebanking einloggen konnte.

So wie ich das beobachtet habe, hat WeltSparen immer mal wieder eine Aktion, bei der man eine Prämie für die Kontoeröffnung oder auch für das Neuanlegen eines Festgeldes erhält. Diese nahm ich wahr und musste dafür nur eine E-Mail an Weltsparen senden. Das hatte reibungslos funktioniert.

Eigentlich wollte ich über WeltSparen etwas Festgeld bei einer britischen Bank anlegen. Nachdem ich jedoch feststellte, dass ich keinen Freistellungsauftrag erteilen kann und damit die Zinsen immer in der Steuererklärung angeben muss, habe ich mich gegen die Anlage entschieden. Allerdings hatte ich das Geld schon überwiesen und habe so per E-Mail mein 14-tägiges Widerspruchsrecht in Anspruch genommen. Auch hier hat WeltSparen sehr schnell reagiert. Nach telefonischer Rückfrage von WeltSparen, die mir ein Alternativangebot unterbreiteten (was ich nicht annahm), schrieben sie mir umgehend mein Geld auf meinem WeltSparen-Konto gut. Von dort aus überwies ich es auf mein Konto zurück.

Fazit: Die Abwicklung lief aus meiner Sicht reibungslos. Wen es nicht stört, sich um die Versteuerung seiner Zinseinkünfte selber zu kümmern, kann WeltSparen nutzen. Vorsichtig wäre ich allerdings bei Banken aus Ländern, die nur ein mittleres oder schlechtes Rating haben. Im Falle der Insolvenz einer solchen Bank sollte meines Erachtens der jeweilige Staat einspringen. Das muss er sich allerdings leisten können.