Man sollte auch nicht vergessen, dass die DKB eine Gebühr für die Girocard eingeführt hat, die für die Nutzung eines TAN-Generators nötig ist. Obwohl die DKB den Bestandskunden versprochen hatte, dies nicht zu tun. Die Täuschungen der DKB bleiben in Erinnerung.
Auch ich habe heute eine gleichlautende Mail erhalten. Zugegeben, höflich und respektvoll Formuliert, jedoch das Ansinnen ist aus meiner Sicht eine Zumutung. Erstens, ist die gesetzte Frist sehr kurz und zweitens; Ich nutze die Banking App nur zum Anmelden bzw. Authentifizieren, die eigentlichen Geschäfte werden über den PC bzw. unterwegs den Laptop abgewickelt, beide auf dem neuesten Stand des Betriebssystems. Die ganze Welt redet über Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen. Aber wir schmeißen gut funktionierende Smartphones, die leider keine neue Betriebsversion mehr vom Hersteller erhalten auf den Müll nur weil wir uns damit nicht mehr für das Online Banking authentifizieren können.
Sehr nachhaltig von der ING und für mich der Anstoß dort eine Menge Geld wegzuholen.
Abgesehen das ich das jetzt auch nicht gut finde
das die Updates von Betriebssystemen zu kurz sind.
Was kann da jetzt ING dafür ???
Letztendlich dient es doch nur Deiner Sicherheit.
IOS16 läuft noch auf dem iPhone 8 und das ist von ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Gunnar:
Aktuell sind iOS-Geräte mit der Software Version 26.5.2. Bei unterstellter Richtigkeit von @Rolands Angabe halte ich es doch für etwas an den Haaren herbei gezogen, eine Bank zu verlassen, weil rund 10 Jahre alte Smartphones bald nicht mehr zur Legitimierung genutzt werden können.
Die Argumentationskette erschließt sich (vermutlich nicht nur) mir nicht.
Auch wenn diese Diskussion ganz schön weit vom eigentlichen Thema dieses Forums wegführt, würde ich die Verantwortung für Betriebssystem-Updates beim Handyhersteller bzw. bei IOS und Android sehen.
Für die Bank (bzw. deren IT-Dienstleister) bedeutet es Mehraufwand, wenn eine App für viele unterschiedliche Betriebssystem-Versionen bereitgestellt werden muss. Denn es ist ja nicht ein einmaliger Vorgang, die App zu programmieren und "auf den Markt zu werfen". Wenn die App einmal da ist, muss sie ständig gepflegt werden, vor allem was sicherheitsrelevante Bugs angeht. Je mehr IOS- bzw. Androidversionen dann parallel auf dem Markt sind, desto mehr Arbeit bedeutet das. Und wenn dann möglicherweise der Punkt kommt, wo Sicherheitslücken im darunterliegenden IOS bzw. Android nicht mehr geschlossen werden, kann man es, denke ich, nicht der Bank zum Vorwurf machen, wenn sie diese Systeme dann nicht mehr unterstützt.
Wie gesagt: Hier wären IOS/Android bzw. die Handyhersteller gefragt, ihre Geräte softwaremäßig zu pflegen.
Von den 12 Banking- und Depot-Apps, die ich zurzeit auf dem Smartphone vorhalte, ist die ING allerdings die einzige, welche die Unterstützung für ältere Betriebssystemversionen derart eng zieht. Das sehe ich schon als relevantes Kriterium für die Entscheidung, wo ich denn Kunde sein möchte.