Erfahrungsbericht zu Zinspilot von nboley
Diese positive Bewertung zu Zinspilot wurde uns am 14.12.2020 vom Nutzer nboley übermittelt.
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„Für mich ist alles vorhanden, was ich benötige.“

Positive Bewertung von Zinspilot

Registrierung

Meine Registrierung erfolgte bereits im Juli  2017 per klassischem Postident in einer Postfiliale mittels Personalausweis. Die Freischaltung und der Login waren bereits nach ca. 5 Arbeitstagen möglich. Die Registrierung fand ich einfach und war damals so üblich, da es die Funktion per Videoident noch nicht gegeben hat.

Online-Verwaltung

Ich kann in der Online-Verwaltung Stammdaten (Adresse, Personalien, Geburtsdatum, Telefon) einsehen, inkl. erteiltem Freistellungsauftrag, zugeflossene Zinsen, Steuerdaten, aktuelle und fällige Geldanlagen, Umsätze - alles was ich brauche! Unterlagen zu Festgeldbestätigungen und Steuerbescheinigung können als Download ausgedruckt/gespeichert werden, was ich auch aktiv nutze. Im Einzelfall gibt es eine zusätzliche postalische Zustellung. Eine Postbox wie bei Weltsparen gibt es nicht separat.

Für mich ist alles vorhanden, was ich benötige. Lediglich Änderungen des FSTAs müssen noch klassisch per Vordruck beantragt werden, allerdings ist ein Zusenden per E-Mail möglich. Hier würde ich mir eine direkte Änderungsmöglichkeit online mittels TAN wünschen.

Anlageneröffnung

Meine 1. Anlage war ein 12-monatiges Festgeld bei der französischen Oneybank SA. Die Kontoeröffnung fand ich einfach und verständlich. Die Geldanlage erfolgte per Überweisung auf ein fixes Sammelkonto bei der SutorBank OHG mit Angabe eines bestimmten Verwendungszwecks, der Rückschlüsse auf die gewünschte Anlageform gibt. Die Überweisung wurde am gleichen Tag gutgeschrieben und per E-Mail bestätigt. Die Anlage erfolgt jeweils zu den bekannten Stichtagen (1. bzw. 15. im Monat), sofern die individuellen Einzahlungsstichtage (variiert je nach Anlagebank, meist 2‑3 Tage vor dem Anlagestart) eingehalten werden. Das macht es etwas komplizierter, ich kann es jedoch ausrechnen bzw. erfragen und online einsehen. Zugegeben für Newcomer ist es etwas gewöhnungsbedürftig, für Wiederholungstäter aber unproblematisch. Zur Sicherheit plane ich immer 1‑2 Tage Puffer ein. Leider gibt es erst ab dem Anlagestart Zinsen, aber bei längeren Laufzeiten (ab 2 Jahren) mindert sich dieser Nachteil (ca. 5 zinslose Tage).

Zusätzliche Dokumente zur Legitimation sind nicht erforderlich. Je nach Anlagebank muss ich vor der Zinsgutschrift eine Nichtansässigkeitsbescheinigung postalisch einreichen, analog wie bei Weltsparen. Das ist eine Vorgabe des Ziellandes und nicht des Vermittlers. Je nach Anlageland kann somit die Quellensteuer (sofern es eine gibt) auf null reduziert werden, aber es gibt auch Länder wo dies nicht möglich ist. Dies kann aber alles vor Abschluss in den Vertragsunterlagen und Anlagebedingungen nachgelesen und beim Kundenservice telefonisch/per E-Mail erfragt werden. Bei mir gab es bisher keine Probleme mit einer Zinszahlung, Kapitalrückzahlung oder der Quellensteuer. Die Auszahlung erfolgte pünktlich am gleichen bzw. nächsten Tag. Ich bevorzuge Länder mit guter/sehr guter Bonität und aktuell eher kürzeren Laufzeiten (max. 2 Jahre), bei denen eine Nichtansässigkeitsbescheinigung nicht erforderlich ist (z. B. Schweden, England, Frankreich, Deutschland oder Luxemburg).

Kundenservice

Den Kundenservice empfinde ich als freundlich und kompetent. Bisher hatte ich meistens kurze Wartezeiten (max. 5 Minuten) und schnelle Antworten bei einem Kontakt per E-Mail und Telefon. Es ging bei meinen Kontakten um Rückfragen zum Einzahlungsstichtag und zur Dauer der Zinsofferten. Ich bin insgesamt sehr zufrieden.