Norisbank Erfahrungsbericht #12 von Nico

Hinweis: Der folgende negative Erfahrungsbericht zur Norisbank wurde uns am 03.06.2017 von unserem Nutzer Nico übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Das Girokonto hatte ich am 11.02.2013 beantragt. Die Eröffnung war dann ohne Probleme und sehr einfach - Postident und fertig.Ich habe sogar weitere Personen geworben. Für einige Monate liefen mein altes Girokonto und das der Norisbank parallel, ab 2014 nutzte ich dann nur noch das Norisbank-Konto.

Ich nutze das Konto jetzt noch als Referenzkonto (Girokonto zum Bezahlen und Gehaltskonto) mit einem Zinskonto, aber nach und nach werde ich wahrscheinlich auf ein anderes Girokonto umstellen, da die Gründe, weshalb ich mich vor einigen Jahren für die Norisbank entschied, heute entfallen sind. Ich probiere aber erst die Alternativen aus, bevor ich gänzlich wechsele.

Nach 1‑2 Wochen hatte ich alle Unterlagen zusammen, aber das war bereits 2013. Ab dem Zeitpunkt konnte ich es auch online nutzen. Das Onlinebanking lief anfangs gut. Momentan zahle ich damit alle laufenden Rechnungen, Versicherungen usw., nutze es also fast täglich. Zwischenzeitlich passierte aber Folgendes:

1) Das postalische Verschicken der Kontoauszüge (Zinskonto) wurde kostenpflichtig. Ich richtete also die Postbox ein. Nun muss ich mir auch die Kontoauszüge des Girokontos selbst ausdrucken. Am Terminal geht es nicht mehr. Das bedeutet also Mehrkosten für mich.

2) Mir persönlich gefällt die TAN-Liste sehr gut. Ich möchte dazu nicht das Handy bemühen, zumal ein Handy gehackt werden kann.Jetzt wurde mir mitgeteilt, dass ich keine TAN-Liste mehr bekomme. Also muss ich entweder einen TAN-Generator kaufen oder das TAN-Verfahren per SMS wählen. Das kostet natürlich auch Geld (die Norisbank berechnet 9 Cent pro versendete SMS bei einer TAN-Anforderung). Alternativ kaufe ich mir ein neues Handy, wo ich die App herunterladen kann. Egal was ich wähle, es kostet mich Geld.

3) Das Telefonbanking, womit die Norisbank hier (norisbank.de/service/telefonbanking.html) wirbt, wurde eingestellt. Das erfuhr ich, nachdem ich bei einem Telefonbanking-Versuch mit einem Mitarbeiter verbunden wurde. Er erklärte mir, dass der Service angeblich aus Kostengründen eingestellt wurde, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Zuvor konnte man per Computer (Telefonbanking) 1.000 € überweisen. Vielleicht habe ich es auch zu oft gemacht, es war 2‑3 Mal in 5 Jahren.

4) Ich bekam einen Verrechnungsscheck und schickte ihn wie gewünscht ein. Das Geld wurde auch gleich abgebucht - beim Anbieter des Schecks. Ich bekam das Geld aber nicht. Es war verschwunden! Nach etlichen Telefonaten, E-Mails, Briefen usw. sollte ich den Scheck noch einmal einschicken. Zum Glück hatte ich das kopiert. Darauf konnte man angeblich etwas nicht lesen. Es folgten wieder E-Mails und Telefonate und ich schickte abermals alles ein.

Irgendwann fand ich E-Mail-Adressen von Vorständen. Ich nervte nun diese. Dann auf einmal wurde das Geld gutgeschrieben. Angeblich wusste man nicht, wohin das Geld gehört und habe es auf ein „Gemeinschaftskonto“ verbucht. Aber auf den Kopien ist zu sehen, dass jedes Mal meine Kontoverbindung angegeben war. Die Gutschrift erfolgte Monate später.

Augenscheinlich will man mich loswerden. Meine Mutter bekommt noch ihre TAN-Liste, Telefonbanking geht bei ihr vermutlich auch noch.

In den ersten Jahren hatte ich mehrmals Fragen zur Nutzung (wo ich was finde usw.). Die Mitarbeiter waren damals noch freundlich. Heute sind sie auch noch freundlich, aber eher „scheinfreundlich“. Bei Problemen hat aber niemand die notwendigen Kompetenzen. Ich musste immer E-Mails und Briefe schreiben, immer wieder anrufen. Das kostete mich viel Nerven. Der Kundenservice wurde also aus meiner Sicht immer schlechter, einen „Vorgesetzten“ erreichte ich nie und es gibt auch kein Beschwerdemanagement.

Fazit

Ich muss mich wohl um ein neues Konto bemühen. Ich bin zwar nicht steinreich, habe aber keine Schulden, ein regelmäßiges Einkommen und war noch nie in den „Miesen“. Wie immer nehme ich noch 3 andere Leute mit, deren Finanzen ich „verwalte“.

Da ich, wie weiter oben geschrieben, das Konto weiter laufen lasse, bis ich eine gute Alternative habe, teste ich zur Zeit die comdirekt und Consorsbank. Die Norisbank finde ich noch übersichtlicher im Onlinebanking oder ich habe mich einfach daran gewöhnt. Ich überweise nun monatlich einen Betrag zu den anderen Konten und bezahle nach und nach darüber die Rechnungen. Da alle Konten kostenlos sind, muss ich nicht sofort wechseln. Das „Hauptkonto“ (für den Gehaltseingang) ist nach wie vor bei der Norisbank.

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