Norisbank Erfahrungsbericht #15 von Banjospeed

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Die Eröffnung des Girokontos erfolgte Ende 2016 und gestaltete sich unproblematisch. Die Kontounterlagen waren wohl nach ca. 2‑3 Werktagen bei mir, ich erinnere mich aber nicht mehr sicher daran. Das letzte Mal habe ich das Konto vor ungefähr 6 Monaten benutzt.

Das Onlinebanking finde einigermaßen übersichtlich gestaltet, das Einloggen war aber eher umständlich. Ich habe die Onlinebanking-Funktion aber nicht häufig und nicht vollumfänglich genutzt. Daher ist dies nur mein erster Eindruck.

Anfang 2017 wollte ich das Konto kündigen, da ich das Konto schlichtweg nicht mehr benötigte. Da nach § 309 Nr. 13 BGB seit dem 01.10.2016 für Erklärungen und Anzeigen (insbesondere Kündigung) abgeschlossener Verträge keine Unterschrift nötig sei, sondern lediglich die Textform, tat ich dies per E-Mail. Daraufhin wurde mir geschrieben, dass sie mein Anliegen aus Sicherheitsgründen nicht bearbeiten können und ich daher meine Kündigung per Brief mit Originalunterschrift senden sollte. Auch ein erneuter Hinweis auf die geänderte Rechtslage half nichts.

Also bin ich aus pragmatischen Gründen dieser Aufforderung gefolgt und habe eine Kündigung per Brief mit Originalunterschrift eingereicht. Daraufhin bekam ich die Rückmeldung, dass eine Bearbeitung nicht möglich sei, da ich nicht angegeben hätte, welche Bankleistung bzw. welches Unterkonto geschlossen werden soll. Dem Schreiben lag zugleich eine personalisierte Produktübersicht bei, aus der eindeutig hervorging, dass ich nur ein existierendes Konto bei der Norisbank habe.

Also versuchte ich, die Sache telefonisch zu klären: Der erste Mitarbeiter hörte sich mein Anliegen komplett an, konnte aber nicht auf den Schriftwechsel zugreifen. Er verband mich daher mit der automatisierten Telefon-PIN-Abfrage. Danach wurde ich zum nächsten allgemeinen Mitarbeiter weitergeleitet, dem ich mein Anliegen nochmal erzählte. Dieser konnte die Unterlagen einsehen und leitete mich nochmal zu einer Fachmitarbeiterin, der ich dann ein drittes Mal mein Anliegen erzählte. Sie erkannte, dass die in meinem Schreiben angegebene IBAN einen Fehler hatte. Trotz Nennung des Fehlers und der korrekten IBAN wurde ich darauf verwiesen, eine erneute Kündigung per Brief mit Unterschrift zu senden.

Dass ich in meinem Schreiben einen Zahlendreher der IBAN hatte, ist mein Fehler, keine Frage. Ironisch ist jedoch, dass aus dem Brief klar hervorgeht, dass ich mein Girokonto kündigen wollte und ich nur eines bei der Norisbank hatte. Eine eindeutige Zuordnung war also möglich, schließlich lag die besagte Produktübersicht meiner Konten dem Schreiben bei. Eine Bearbeitung des Anliegens wäre also aus meiner Sicht auch problemlos möglich gewesen. Wie dem auch sei, die Kündigung ging nun vonstatten.

Fazit: Die Norisbank machte mir die Kündigung so schwer wie möglich. Zum einen weigerte sie sich, die geänderte Rechtslage bzgl. der Textform anzuerkennen und zum anderen kam sie trotz meines eindeutig vermittelten Anliegens und eindeutiger Zuordnung meines Kontos der Kündigung nicht nach. Die Mitarbeiter waren zwar prinzipiell freundlich, aber den Kundenservice fand ich unnötig kompliziert gestaltet. Weiteren Kontakt mit der Bank hatte ich nicht.