Norisbank Erfahrungsbericht #5 von mangold83

Hinweis: Der folgende negative Erfahrungsbericht zur Norisbank wurde uns am 02.07.2018 von unserem Nutzer mangold83 übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Die Online-Kontoeröffnung meines Top-Girokontos im April 2017 als Zweitkonto für Einzahlungen verlief gewöhnlich. Nach dem Absenden meiner Daten erhielt ich einen Postident-Coupon zur Legitimation per Post, den ich bei der nächsten Postfiliale verifizieren und abschicken ließ. Innerhalb von 2 Wochen nach der Eröffnung des Kontos trudelten nacheinander die notwendigen Dokumente (Telefon-Banking, damals noch iTAN-Liste, Online-PIN, etc.) ein.

Das Onlinebanking der Bank fand ich sehr einfach gehalten. Da es sich in meinem Fall um ein Zweitkonto handelte, nutzte ich es ca. 1 Mal im Monat. Zur Eröffnung gab es das iTAN-Verfahren, welches meines Wissens aber kurzfristig abgeschaltet werden soll. Ab dann steht nur noch das photoTAN-Verfahren zur Verfügung. Bei dem Girokonto sind die grundlegenden Informationen wie Salden sowie IBAN und Historie einsehbar. Die Übersicht leidet meiner Ansicht nach jedoch ein wenig, da vorgemerkte Posten separat in einem eigenen Reiter ausgewiesen werden. Zudem finde ich die Aufmachung etwas trist und starr. Alles in allem funktionierte es aber.

Den Kundenservice habe ich zur Kündigung des Kontos im Juni 2018 sowohl telefonisch als auch per E-Mail kontaktiert. Die Antwortzeiten fand ich vorbildlich. Das Durchstellen zum telefonischen Kundenberater dauerte max. 2 bis 5 Minuten, eine Antwort per E-Mail erfolgte binnen 24 Stunden.

Gekündigt habe ich, weil ich das Konto nach längerer Überlegung für überflüssig hielt. Es war ursprünglich als Zweitkonto für Bargeldeinzahlungen gedacht, diente letzten Endes aber doch nur als Sparkonto. Diesen Zweck erfüllte das Konto allerdings auch nur schwerlich, da es darauf keine Zinsen gab. Außerdem wird meines Wissens auch ein Schufa-Eintrag im Zusammenhang mit dem Top-Girokonto bei der Norisbank generiert, selbst wenn Mastercard und Dispokredit nicht genutzt werden.

Allerdings wurde mir mitgeteilt, dass eine Kündigung per E-Mail aufgrund von Problemen mit der Identifizierung nicht möglich sei. Nach Beharren auf mein Recht zur Kündigung per E-Mail seit Oktober 2016 durch Änderung des § 309 Nr. 13 BGB wurde mir telefonisch zugesichert, ausnahmsweise per E-Mail kündigen zu können. Meine darauffolgende Kündigungs-E-Mail wurde dennoch eben aus o. g. Grund abgelehnt – für mich völlig unverständlich.

In einem weiteren Telefonat habe ich mich dahingehend beschwert und daraufhin eine äußerst unprofessionelle Servicequalität erleben müssen. Mein Beharren darauf, dass ich das Recht dazu habe (mit Verweis auf o. g. Gesetz), auf elektronischem Weg zu kündigen, wurde mit einem süffisantem Schmunzeln und einem „Nein, haben Sie nicht“ abgetan. Verweise auf den Verbraucherschutz oder aber die interne Weiterleitung an eine Beschwerdestelle wurden ebenfalls ignoriert und mit den Worten „Das ist nicht möglich, da wir nur im Service sitzen.“ abgelehnt.

Danach entschied ich mich, die Kündigung per Post einzureichen, um die Angelegenheit so schnell wie möglich zu klären. Auf die Kündigung wurde nach 5 Tagen nur mit einem Schreiben reagiert, in dem das Saldo des Kontos bei Auflösung aufgelistet wurde. Es lag weder ein automatisiertes noch ein persönliches Kündigungsschreiben bei. Ab wann die Kündigung gilt, lässt sich daher für mich nur vermuten.

Nach meiner Erfahrung würde ich heute die Finger von der Bank lassen, denn so eine unfreundliche und unprofessionelle Begegnung finde ich nicht in Ordnung.

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