Erfahrungsbericht zur ING von Kunde der ING
Diese negative Bewertung zur ING wurde uns am 06.11.2019 vom Nutzer Kunde der ING übermittelt.
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„Mir wurde versichert, dass Buchungen zwischen Giro- und Tagesgeldkonto kein Problem seien, waren sie dann aber doch! “

Negative Bewertung der ING

Seit einer Woche bin ich nun bei der ING und leider auch schon schwer genervt (siehe unten).

Ich habe ein Girokonto mit dem dazugehörigen Tagesgeldkonto eröffnet. Die Kontoeröffnung habe ich online vorgenommen. Die Verifizierung ging über Videoident sehr einfach und unkompliziert. Die Unterlagen habe ich sehr schnell zum Teil per E-Mail erhalten, alles weitere ging innerhalb von ein paar Tagen über den Postweg. Lediglich die PIN für die Girokarte hat etwas länger gedauert, was aber aufgrund der VISA-Karte, bei der ich den PIN selbst erstellen konnte, nicht all zu schlimm ist. Ingesamt fand ich die Eröffnung unkompliziert und schnell.

Das Onlinebanking war innerhalb von wenigen Tagen freigeschaltet. Lediglich die Einrichtung der App fand ich etwas kompliziert. Ich nutze das Onlinebanking mehrmals täglich. Im Onlinebereich kann ich das Guthaben meines Girokontos sowie meines Tagesgeldkontos einsehen. Ebenfalls kann ich sowohl online als auch über die App Überweisungen und Daueraufträge einrichten.

Zuerst hab ich eine iTAN-Liste bekommen, welche ich zur Einrichtung der App benötigte. Anschließend werden alle Aufträge per App freigegeben. Positiv und zugleich negativ finde ich, dass ich ohne Handy, keine Aufträge über den PC machen kann. Alles, egal ob einloggen oder Überweisungen durchführen, muss über die App freigegeben werden. Die iTAN-Liste ist daher eigentlich nach Einrichtung überflüssig. Gut ist natürlich, dass Sicherheit sehr groß geschrieben wird. Jedoch nimmt der Prozess viel Zeit in Anspruch, da ich mich erst in die App einloggen und dann noch eine PIN eingeben muss. Das Anmeldeverfahren finde ich dadurch sehr mühselig.

Probleme

Seit 13 Jahren war ich bei der Sparkasse, alles verlief reibungslos, niemals war ich nur einen Cent im Minus. Jedoch wurden einige Änderungen durchgeführt, was mich ein wenig geärgert hat, und außerdem finde ich die Gebühren für das, was ich nutze, zu teuer. Also hieß es für mich raus aus der Komfortzone. Die ING entsprach generell dem, was ich aktuell auch habe. Dachte ich...

Vor der Eröffnung habe ich extra mehrmals bei der ING angerufen, um meine Fragen zu klären. Gerade das Thema Buchungen zwischen Giro- und Tagesgeldkonto war mir sehr wichtig, da ich oft innerhalb weniger Tage ggf. wieder umbuche. Wäre alles kein Problem war die Aussage, aber genau das ist nun doch ein Problem!

Am Donnerstag habe ich Geld auf das Tagesgeldkonto gebucht. Am Freitag (Feiertag) sah ich es auch bereits in meiner App, wie es sein sollte. Ich ging also davon aus, dass das Geld auf dem Konto ist und ich damit arbeiten und es ggf. umbuchen kann. Weit gefehlt! Ich habe spontan entschieden etwas zu kaufen. Das Geld wollte ich umbuchen, soviel wie ich brauchte, um das Konto zu decken. Nix da! Die App zeigt das Geld zwar auf dem Tagesgeldkonto an, allerdings ist es gesperrt.

Erklärung der ING: Da ich die Überweisung von meinem Tagesgeldkonto angestoßen habe, läuft es nicht als direkte Überweisung, sondern per Lastschriftverfahren (LSV) und eine Bank kann innerhalb von 3 Tagen die Lastschrift ablehnen, um so Betrug vorzubeugen. Das Geld ist folglich ca. 3 Bankarbeitstage gesperrt! Man kann auch über sein Girokonto gehen und von dort eine Überweisung auf sein Tagesgeldkonto tätigen, dann soll wohl das Geld sofort da sein und zur Verfügung stehen. Jedoch finde ich dies eher unvorteilhaft, da man dann aufpassen muss, nicht ein falsches Konto anzuwählen. Das hätte man mir erstens bei einem meiner vielen Anrufe so erklären können und zweitens habe ich für das Vorgehen kein Verständnis, wenn das Geld lediglich intern umgebucht wird!

Ich kann seit 6 Tagen über eine ordentliche Summe nicht verfügen und bin nicht liquide. Das ist meiner Meinung nach ein Ding der Unmöglichkeit! Auch wenn die App den richtigen Stand anzeigt, ist das Geld irgendwo im nirgendwo! Auf meine schriftliche Beschwerde konnte ich am 3. Bankarbeitstag (Tag der o. g. Rückmeldung) immer noch nicht darüber verfügen. Folglich habe ich nochmal geschrieben, dass ich das Geld dringend benötige und ich nun doch bei der Sparkasse bleiben müsse! Darauf kam nur eine patzige Antwort, man hätte mir dies ja bereits erläutert und direkt schön erklärt, wie ich kündigen kann!

So einer Bank möchte ich mein Geld nicht mehr anvertrauen. Ich hab das LSV zurückgehen lassen und hoffe, dass ich nun wenigstens schnell über das Geld verfügen kann und nicht wieder eine Woche warten muss. ING ist meiner Meinung nach für Kunden, die flexibel ihr Geld brauchen absolut nicht geeignet.

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