
Das Tagesgeld der Bank11 ist ein klassisches Tagesgeld mit täglicher Verfügbarkeit des Guthabens. Der aktuelle Zinssatz für Neukunden liegt bei 1,50 %, wobei dieser Zinssatz nur für Beträge bis 250.000 € gilt. Darüber hinaus sind die Zinssätze der Bank11 gestaffelt (siehe Zinsen & Konditionen). Eine Mindestanlage gibt es im Rahmen der Kontoeröffnung nicht.
Ihr Guthaben der Bank11 ist inkl. möglicher Zinsansprüche durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kontoinhaber abgesichert. Beträge darüber hinaus werden zwar durch die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt, allerdings besteht hier kein Rechtsanspruch auf Erstattung. Alle Details zum Thema Sicherheit finden Sie im Abschnitt Sicherheit & Risikobewertung.
Entgegen der hier gemachten Angaben unterscheidet die Bank11 sehr wohl zwischen Neu- und Bestandskunden, allerdings auf eine so komplexe Art und Weise (siehe Preis-Leistungsverzeichnis der Bank), dass wir das Tagesgeldkonto der Bank hier nicht mehr in einfacher Art und Weise darstellen können.
Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass die Bank11 für Beträge über 250.000 € deutlich niedrigere Zinsen zahlt.
Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Infos zu den Zinsen und Konditionen des Tagesgeldes, insbesondere was die Zinssätze, die Verfügbarkeit des Guthabens und die Art der Kontoführung angeht.
Die Bank11 nutzt für das Tagesgeld eine sogenannte Zinsstaffel. Hierbei ist die Verzinsung abhängig von der Höhe des Anlagebetrages. Für Beträge bis 250.000 € liegt diese bei 1,50 %. Ab 250.000 € bis 1 Mio. € sind es hingegen 0,05 % und für Beträge ab 1 Mio. € 0,01 %. Schauen Sie bei derartigen Zinsstaffeln genau hin, denn für den Durchschnittsanleger ist die effektive Verzinsung oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Die Zinsgutschrift erfolgt einmal im Jahr (jeweils zum Jahresende), wobei die Zinsen auf das Tagesgeld ausgezahlt werden und somit ein kleiner Zinseszinseffekt auftritt, der dafür sorgt, dass der Effektivzins noch etwas höher ausfällt als der von der Bank beworbene Nominalzins.
| Beschreibung | Zinssatz1 | Zinsgarantie |
|---|---|---|
| bis 250.000 € | 1,50 % | keine (variabel) |
| über 250.000 € bis 1 Mio. € | 0,05 % | keine (variabel) |
| über 1 Mio. € | 0,01 % | keine (variabel) |
Angenommen, Sie legen heute einmalig 10.000 € auf das Tagesgeld und lassen diesen Betrag dort für 6 Monate liegen, dann zahlt Ihnen die Bank11 vor Abzug von Steuern einen Zinsertrag in Höhe von 75,62 € aus. Zum Vergleich: Bei der Consorsbank hätten Sie nach 6 Monaten 106,07 € auf dem Konto und bei der Norisbank nach dem gleichen Zeitraum 105,86 €. Nutzen Sie auch unseren Tagesgeld-Vergleich, um weitere Angebote anhand ihrer effektiven Zinserträge zu vergleichen.
Nutzen Sie hier unseren Zinseszinsrechner, um genau ausrechnen zu können, wie viel effektiven Zinsertrag Sie mit dem Tagesgeld der Bank11 verdienen könnten. Wichtig hierbei: Es handelt sich dabei um eine Modellrechnung, die davon ausgeht, dass die heute bekannten Zinsen für die jeweilige Anlagedauer bestehen bleiben. Wir berechnen die Zinsen zudem taggenau ab dem heutigen Datum und berücksichtigen keine Steuern.
| Anlagedauer | Zinsertrag1 | Kontoguthaben2 | Gesamtbetrag3 |
|---|---|---|---|
| 1 Monat | 12,74 € | 10.000,00 € | 10.012,74 € |
| 2 Monate | 25,07 € | 10.000,00 € | 10.025,07 € |
| 3 Monate | 37,81 € | 10.000,00 € | 10.037,81 € |
| 6 Monate | 75,62 € | 10.000,00 € | 10.075,62 € |
| 9 Monate | 113,01 € | 10.000,00 € | 10.113,01 € |
| 12 Monate | 150,40 € | 10.115,07 € | 10.150,40 € |
Geben Sie hier Ihren gewünschen Anlagebetrag ein und wir berechnen für unterschiedliche Zeiträume den potentiell mit dem Tagesgeld erzielbaren Zinsertrag.
Es handelt sich hier um ein klassisches Tagesgeldkonto, also um ein Konto auf Guthabenbasis, bei dem jederzeit Ein- und Auszahlungen in beliebiger Höhe möglich sind. Sollten seitens der Bank doch Einschränkungen vorhanden sein, so haben wir diese im Abschnitt zur Guthabenverfügbarkeit näher erläuert.
Kontoeröffnung und Kontoverwaltung erfolgen beim Tagesgeld der Bank11 ganz klassisch über die Bank selbst. Dieses Anlagemodell bezeichnen wir als Direktanlage. Es ist das Gegenstück zu den sehr beliebten Anlagemarktplätzen von Check24, DB Zinsmarkt und Raisin, die als Vermittler zwischen Anlegern und Banken stehen und die Diversifikation über viele verschiedene Banken erleichtern. Ihr großer Vorteil: Es muss nicht mehr für jede Anlage das komplette Kontoeröffnungsverfahren inkl. Identifikation durchlaufen werden.
Bei der Direktanlage über die Bank11 haben Sie direkten Kontakt zum Kundenservice der Bank, was für einige AnlegerInnen wichtig ist. Gleichzeitig können Sie bei einer Direktanlage aber nur bei dieser einen Bank Anlagen tätigen, anders als bei den Anlagemarktplätzen, die ein ganzes Portfolio an Tages- und Festgeldern unterschiedlichster Banken aus ganz Europa anbieten. Am Ende müssen Sie selbst auf Basis Ihrer persönlichen Präferenzen entscheiden, welches Anlagemodell für Sie in Frage kommt (Direktanlage oder Anlagemarktplatz).
Pro Tag kann über maximal 50.000 € vom Tagesgeldkonto verfügt werden. Überweisungen darüber können nur nach Vorankündigung durchgeführt werden.
Aktuell sind uns für das Tagesgeld der Bank11 keine Bonusaktionen oder Aktionen mit Startguthaben bekannt. Sollte Ihnen im Kontext des Kontos ein Bonus oder eine Prämie bekannt sein, dann melden Sie sich gern bei uns im Produktforum.
Die Bank11 führt die in Deutschland auf Zinserträge abzuführende Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % (zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer) automatisch für Sie ab. Verhindern können Sie dies, indem Sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilen oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen, jeweils vorausgesetzt, dass Sie Ihren Sparerpauschbetrag noch nicht aufgebraucht haben bzw. gar nicht erst zur Steuer veranlagt werden. Alternativ können Sie sich die ggf. zuviel gezahlte Steuer am Ende des Jahres im Rahmen der Steuererklärung erstatten lassen.
Es ist wahrscheinlich die zentrale Frage, die sich AnlegerInnen vor einer Eröffnung des Tagesgeldes der Bank11 stellen. Leider ist es auch eine der am schwierigsten zu beantwortenden. Selbst erfahrene und hochbezahlte Experten schaffen es nicht, die Sicherheit und das Risiko einer Anlage bei Banken wie der Bank11 zuverlässig vorherzusagen. Wie sollen wir kleinen Privatanleger das dann tun? Ganz hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht, denn es gibt vier Indikatoren, die wir uns im Folgenden zur Bewertung der Sicherheit der Bank11 näher anschauen können:
Ratings sind ein im Finanzbereich gängiger Indikator (siehe Wikipedia) zur Einschätzung der Bonität von Banken und damit auch der Wahrscheinlichkeit bzw. des Risikos, dass die Bank11 nicht in der Lage ist, das Guthaben auf dem Tagesgeld am Ende der Laufzeit an die AnlegerInnen zurückzuzahlen. Je besser das Rating der Bank11, um so höher die Bonität und damit geringer das Risiko einer Pleite. Kreditratings werden von Ratingagenturen wie Fitch, Standard & Poors, Moody's und DBRS im Auftrag und auf Kosten der Banken erstellt.
Zur Bank11 liegt uns derzeit kein Rating und damit keine Einschätzung der Bonität durch eine Ratingagentur vor. Das ist jedoch nicht ungewöhnlich, da Banken wie die Bank11 für die Erstellung solcher Ratings selber zahlen müssen, was sehr schnell sehr teuer werden kann. Daher leisten sich eigentlich fast nur größere Banken diesen Luxus, denn diese erzielen durch ein Rating ggf. größere Ersparnisse bei der Refinanzierung über den Kapitalmarkt. Dass die Bank11 über kein Rating von Fitch, Moody’s oder S&P verfügt, ist also nicht automatisch ein Zeichen für eine geringe Sicherheit der Bank.
Über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) sind Beträge bis 100.000 EUR pro Person abgesichert. Im Falle einer Pleite der Bank11 würde die Einlagensicherung das Guthaben der Anleger innerhalb von 7 Tagen zurückzahlen. Der Entschädigungsprozess wird automatisch initiiert, sodass Sie nicht selbst aktiv werden müssen.
Grundsätzlich besteht gegenüber der gesetzlichen Einlagensicherung ein Rechtsanspruch auf Entschädigung, allerdings nicht gegenüber dem Staat. Dieser kann die Einlagensicherung zwar im Notfall stützen, ist dazu aber nicht verpflichtet. Einlagengesichertes Tages- und Festgeld gehört noch immer zum sichersten, was wir Anleger zur Verfügung haben. Man sollte jedoch auch hier das Thema Diversifikation nicht komplett vernachlässigen, um auf mögliche Turbulenzen vorbereitet zu sein.
Oberhalb der gesetzlichen Sicherungsgrenze von 100.000 EUR sind Einlagen der Bank11 über die Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken abgesichert. Es handelt sich hierbei jedoch um eine freiwillige Einlagensicherung, bei der kein Rechtsanspruch auf Entschädigung gegenüber dem Einlagensicherungsfonds besteht. Wir raten daher eher zur Vorsicht. Sofern möglich, sollte Ihr Guthaben der Bank11 die gesetzliche Einlagensicherungsgrenze von 100.000 EUR nicht überschreiten, auch wenn im Ernstfall die Chance bestünde, Geld vom Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken zu erhalten.
Die Grundidee der Einlagensicherung Deutschlands ist eigentlich charmant: Die angeschlossenen Banken zahlen jedes Jahr eine Art Gebühr in den Topf des Einlagensicherungsfonds ein. Geht eine Bank pleite, werden die Guthaben aus diesem Topf zurückgezahlt. So elegant diese Idee in der Theorie wirken mag, so problematisch ist sie jedoch in der Realität, da die vorhanden finanziellen Mittel der Einlagensicherung oft nicht einmal ausreichen, um alle AnlegerInnen einer mittelgroßen Bank zu entschädigen. Es macht daher aus unserer Sicht Sinn, sich die finanzielle Schlagkraft der Einlagensicherung einmal im Detail anzuschauen.
Wir betrachten hierzu die sogenannte Deckungsquote, also das Verhältnis von liquiden Mitteln der Einlagensicherung zur Höhe der der Bank11 geparkten Kontoguthaben einerseits und der insgesamt im Bankensektor Deutschlands abgesicherten Einlagen andererseits. Je höher dieser Wert, um so wahrscheinlicher ist es, dass die Einlagensicherung eine mögliche Entschädigung „aus der Portokasse“ bezahlt, ohne auf die Unterstützung der Politik angewiesen zu sein.
| Ebene | Deckungsquote | Indikator |
|---|---|---|
| Landesebene (Deutschland)1 | 0,77 % Was bedeutet das? | |
| Bank112 | 147 % Was bedeutet das? |
Deckungsquoten sind keine exakte Wissenschaft, sondern vielmehr ein grober Indikator dafür, wie leistungsfähig (bzw. leider oft auch schwach) eine Einlagensicherung im Verhältnis zum gesamten Bankensektor und der spezifischen Bank jeweils ist. Wenn Sie mehr zum Thema Deckungsquoten lesen möchten, dann finden Sie hier die entsprechenden Ausführungen.
Sollte die Bank11 wider Erwarten pleitegehen und die deutsche Einlagensicherung ebenso unerwartet nicht genügend Geld zur Verfügung haben, um alle AnlegerInnen der Bank11 zu entschädigen, dann wird der Ruf nach dem Staat laut werden. In der Vergangenheit ist dieser, bis auf eine kleine Ausnahme in Form von Island im Jahr 2009, immer mit Stützungskrediten oder Garantien zur Hilfe geeilt. Die Politik hat ein inhärentes Interesse daran, dies zu tun, allerdings sind auch die Finanzen eines Staates nicht unbegrenzt strapazierbar. Aus diesem Grund macht es Sinn, sich im Fall der Bank11 das Länderrating als Indikator für die Zahlungsfähigkeit Deutschlands anzuschauen.
Aktuell liegen uns zu Deutschland drei Ratings vor: AAA (Standard & Poors), Aaa (Moody's) und AAA (DBRS). Damit verfügt Deutschland über die bestmögliche Bonität. Das Land dürfte daher auch in turbulenten Zeiten keine Probleme haben, Kredite zur Stützung der Einlagensicherung aufzunehmen. Unabhängig vom Rating Deutschlands sollte man sich stets vergegenwärtigen, dass der Staat rein rechtlich nicht zum Eingreifen verpflichtet ist, sollte seine Einlagensicherung über ungenügend Mittel zur Entschädigung der Anleger der Bank11 verfügen.
Aktuell haben wir noch keine häufig gestellten Fragen zum Tagesgeld der Bank11 hinterlegt. Sie haben eine Frage, die wir hier vielleicht beantworten sollten, weil sie viele AnlegerInnen betrifft? Dann schreiben Sie uns das gern ins Diskussionsforum.
Das Tagesgeld der Bank11 wird über die Bank selbst abgeschlossen und verwaltet, also nicht wie bei einem Anlagemarktplatz über die Plattform eines Vermittlers. Aktuell liegen uns zur Bank11 21 Bewertungen in Form von Erfahrungsberichten vor. Davon sind 71,4 % positive Erfahrungsberichte, 14,3 % neutrale Bewertungen und 14,3 % negative Erfahrungen. Sie haben selbst Erfahrungen mit der Bank11 gemacht? Dann schreiben Sie uns diese gern ins Forum!

Rein auf Basis der Zinsen des Tagesgeldes kann die Bank11 mit 2,4 von 5 Punkten derzeit überhaupt nicht überzeugen, denn im Tagesgeld-Vergleich finden sich doch so einige Angebote mit zum Teil deutlich höheren Zinsen. Generell sollte Ihnen bewusst sein, dass die Zinskonditionen nur ein Aspekt von vielen bei der Wahl eines Tagesgeldkontos sind. Werfen Sie daher bitte auch einen Blick auf die sonstigen Konditionen, die Sicherheit der Bank, die Erfahrungsberichte und auch in unser Diskussionsforum. Gerade in letzterem zeigt sich oft recht schnell, wie zufrieden oder unzufrieden AnlegerInnen bei der Bank11 wirklich sind.
Hier finden Sie die wichtigsten Alternativen zum Tagesgeld der Bank11 aus unserem Tagesgeld-Vergleich. Beachten Sie in dem Kontext, dass die Konkurrenz mit ihren teils höheren Zinsen nicht zwangsläufig die bessere Alternative ist, da auch andere Aspekte wie die Kontoführung, Sicherheit und Zufriedenheitanderer KundInnen eine wichtige Rolle spielen.
| Sonderzins1 | Basiszins2 | Bank & Land |
|---|---|---|
| 3,40 % | 0,80 % | |
| 3,33 % | 0,75 % | |
| 3,25 % | 1,25 % | |
| 3,20 % | 1,95 % | |
| 3,20 % | 1,60 % | |
| 3,10 % | 1,50 % | |
| 3,05 % | 2,05 % | |
| 3,01 % | 1,51 % | |
| 3,00 % | 1,25 % | |
| 3,00 % | 0,75 % |
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