Empfehlungen

Finanztipps & Empfehlungen

Hier finden Sie unsere aktuellen Anlagetipps und Finanzempfehlungen für die Bereiche Tagesgeld, Festgeld, Crowdinvesting, Girokonten und Depots. Bitte beachten Sie, dass für uns bei der Auswahl unserer Empfehlungen nicht nur ein Kriterium eine Rolle spielt (z. B. hohe Zinsen oder geringe Gebühren). Vielmehr fragen wir uns immer, welches Produkt für den durchschnittlichen Otto-Normal-Anleger das beste wäre. Dabei spielen die Konditionen (Zinsen, Gebühren) eine wichtige Rolle, aber auch die Sicherheit einer Bank und der Aufwand für die Besteuerung der Kapitalerträge. Ebenso relevant können Erfahrungen mit dem Kundenservice sein. Ist eine unserer Empfehlungen für Sie nicht nachvollziehbar? Dann hinterlassen Sie uns dazu gern einen Kommentar.

ING Depot

Wertpapierdepot: ING

Sie möchten an der Börse Geld investieren (z. B. im Rahmen von Exchange Traded Funds)? Dann benötigen Sie ein sogenanntes Wertpapierdepot. Aktuell empfehlen wir hierfür die deutsche ING (früher ING-DiBa). Sie bietet ein dauerhaft kostenloses Depot und während der ersten 6 Monate Sonderkonditionen für den Kauf von Wertpapieren (2,90 Euro pro Order zzgl. Handelsplatzgebühren). Bestehende Kunden der ING zeichnen ein überwiegend positives Bild der Bank und auch wir haben bisher insgesamt positive Erfahrungen mit der ING gemacht.

Als mögliche Alternative zur ING kommt aus unserer Sicht die Comdirect in Frage. Wie beim Girokonto gilt aber auch hier: Die perfekte Lösung gibt es leider nicht. Alle Anbieter haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich meist für ganz spezifische Anwendungsfälle.

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DKB Girokonto (DKB-Cash)

Girokonto: DKB

Was Girokonten angeht, so gibt es in Deutschland leider keine wirklich perfekte Option mehr. Unsere Empfehlung der DKB ist daher eher als Option unter vielen mittelprächtigen zu verstehen denn als "bestes Produkt". Die DKB bietet mit ihrem Girokonto DKB-Cash kostenlose Kontoführung, eine kostenlose VISA-Karte und weltweit kostenlose Bargeldverfügung.

Die vollen Benefits erhält man dauerhaft allerdings nur, wenn man als sogenannter Aktivkunde eingestuft wird. Hierfür ist pro Monat ein Geldeingang in Höhe von mindestens 700 € erforderlich. Für Alternativen zur DKB lohnt ansonsten immer ein Blick in unseren Girokonto-Vergleich.

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Renault Bank direkt Tagesgeld

Tagesgeld: Renault Bank direkt mit 0,55 % bzw.0,25 %

Wir empfehlen das Renault Bank Direkt Tagesgeld aktuell aufgrund des zwar nicht herausragenden, aber doch akzeptablen Ratings der Bank, des vergleichsweise gut gefüllten Einlagensicherungsfonds Frankreichs. Die Konditionen des Tagesgeldkontos der Renault Bank sind mit 0,55 % für 6 Monate zwar für einen gewissen Zeitraum garantiert, sinken danach aber auf den variablen Standardzins von aktuell 0,25 %. Dies sollte Anlegern bewusst sein. Der Standardzins ist aber im Vergleich immer noch relativ attraktiv, vor allem im Verhältnis zur Bonität der Bank.

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Festgeld: 

Aktuell haben wir keine Festgeldempfehlung für Sie. Über unseren ausführlichen Festgeld-Vergleich können Sie jedoch eigenständig jederzeit das für Sie passende Festgeldkonto finden.

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Kommentare & Diskussionen

Kommentare & Diskussionen

Hinterlassen Sie uns hier gern einen Kommentar, sollten Fragen zu unseren Empfehlungen bestehen. Gern können Sie auch konstruktive Vorschläge für alternative Empfehlungen machen.

Kommentar von Anfängerin am 21.08.2020

Sehr geehrter Herr Erlich,
erstmalig beschäftige ich mit dem Thema: ETF's, möglicherweise in Form eines Ansparplans, als Geldanlage.Welche Kriterien muss ich dabei beachten, um unnötige Kosten, Risiken etc. zu vermeiden? Ich muss die "Verwaltung" der Anlage ganz dem Anbieter überlassen, da ich fachlich nichts davon verstehe, also ist das Thema: Vertrauen wieder so eine Sache. Wie lange min. müssten ETF's gehalten werden, um Ausfälle zu kompensieren? Könnte der Anbieter "Weltsparen" eine Möglichkeit sein?

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Antwort von Stefan Erlich am 21.08.2020

Eigentlich muss man gar nicht auf so viele Dinge achten. ETFs sind per se relativ kostengünstig. Da kann man natürlich an Nachkommestellen schrauben, aber ob das Sinn macht, muss jeder selbst entscheiden. Wichtig ist einzig, dass Sie sich einen ETF auf einen Weltindex aussuchen (MSCI World oder FTSE All Word), um eine möglichst breite Diversifikation über viele verschiedene Aktien zu erreichen.

Bzgl. Verwaltung über einen Drittanbieter: WeltSparen ist sicherlich eine gute Option, da gute Bewertungen und vergleichsweise günstig. ABER: Natürlich will und muss WeltSparen auch Geld verdienen, insofern zahlen Sie für den Service eben auch mit Rendite. Ich halte die Verwaltung eines ETF-Portfolios eigentlich für so einfach, das sie (fast) jeder selber machen kann. Gerade bei sehr hohen Anlagebeträgen lohnt sich das dann auch, weil man dann keine prozentualen Gebühren für einen Verwalter wie WeltSparen zahlen muss.

Wie so häufig ist es aber eine Frage der persönlichen Präferenz. Ich persönlich verwalte meine Geldanlage gerne selber. Andere lassen lieber machen und zahlen dafür gerne Geld. Eine Frage des Geschmacks :-)

Bzgl. Haltedauer: absolutes Minimum sind 10 Jahre, besser 20 und mehr. Man muss sich immer bewusst sein, dass man sowohl den zeitlichen Horizont als auch die innere Ruhe haben muss, um Verluste von 40 % und mehr aussitzen zu können. Und solche Verluste können auch mal einige Jahre anhalten. Nur, wenn man so etwas mit einem Schulterzucken begleitet, sollte man überhaupt den Schritt in die Aktienwelt wagen - so zumindest meine Sicht.

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Antwort von Anfängerin am 23.08.2020

Sehr geehrter Herr Erlich,
könnte es in meinem Fall (Anlage-Oma in 20 > Jahren) ggf. sinnvoll sein, aus beiden (MSCI World oder FTSE All Word) ETF's anzuschaffen? Wäre das Anlegen einer festen Summe in Kombination mit oder ohne weiterer Ansparsumme möglich? Ich vermute ja. Soweit ich verstanden habe, gibt es die Varianten: auszahlend/wieder anlegend. Als Altersvorsorgevariante dann also eher wieder anlegend? Wie ist die Corona-Krise mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen zu bewerten? Bestätigt sich damit die These, dass sich durch negative Ereignisse erhoffte Gewinne höchstwahrscheinlich in die "ferne" Zukunft verschieben?

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Antwort von Stefan Erlich am 25.08.2020

Aus meiner Sicht macht eine Kombination der zwei Indizes keinen Sinn. Diese decken ja in vielen Bereichen sogar die gleichen Unternehmen ab. Das wäre quasi "doppelt gemoppelt", ohne einen größeren Mehrwert zu liefern.

Einmaliger Anlagebetrag plus regelmäßige Sparsumme ist natürlich machbar. Sie sind hier ja völlig frei in Ihrer Anlageentscheidung. Sie können auch alles auf einmal anlegen oder nur kleinere Beträge jeden Monat anlegen. Das ist eher eine Frage der persönlichen Präferenz.

Thesaurierend (wieder anlegend) hat gewisse Vorteile gegenüber den ausschüttenden ETFs. ABER: Unterschätzen Sie nicht den psychologischen Vorteil ausschüttender ETFs, denn dabei passiert immer etwas auf Ihrem Konto in Form von Dividendenauszahlungen. Das gibt eine (total irrationale) Befriedigung, die gut tut, wenn es mal an den Börsen kracht. Rein rational/fachlich gesehen sollte man aber eher thesaurierenden ETFs bevorzugen.

Bzgl. Coronakrise: Der Spuk kann Ihnen bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren und mehr völlig egal sein. Die Welt dreht sich weiter. Schauen Sie mal in die Vergangenheit, was wir alles als Menschheit schon überstanden haben (Kalter Krieg, Saurer Regen, Tschernobyl, ...). Wer sich noch an die jeweiligen Zeiten erinnert, weiß, dass man jedes Mal das Gefühl hatte, jetzt ist es ganz besonders schlimm. Wie es letztlich ausgegangen ist, wissen wir ja nun alle :-) Also Kopf hoch und sich nicht von einem blöden Virus einschüchtern lassen. Es werden noch viele andere Viren, Umweltkatastrophen und Kriege kommen.

"Bestätigt sich damit die These, dass sich durch negative Ereignisse erhoffte Gewinne höchstwahrscheinlich in die "ferne" Zukunft verschieben?"
Diese Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht so recht. Für mich klingt sie spontan nach "overkill" bzw. nach dem Blick in die berühmte Glaskugel. Meine persönliche Glaskugel verweigert schon seit einigen Jahren den Dienst und das ist auch gut so ;-)

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Antwort von Anfängerin am 22.08.2020

Hallo Herr Erlich,vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! 20...30 Jahre Anlagezeit...da bin ich im eigentlich schon "gefährlichen Oma-Modus". Die wichtigsten Weichen sollten bis dahin gestellt sein ???? Verflixte Zeit! Bleiben Sie gesund!

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Kommentar von Rolf am 13.08.2020

Sie empfehlen für ein Festgeld Klarna, was nachvollziehbar ist. Allerdings wird in diesem Fall nicht auf das Thema der Wechselkursverluste hingewiesen. Wie relevant sind diese zwischen Euro und Schwedischer Krone? Welche Dimension hat dieses Thema bei einem längeren Festgeld (zum Beispiel 3 Jahre)?

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Antwort von Stefan Erlich am 20.08.2020

Die Anlage selbst erfolgt ja in Euro, insofern gibt es da kein Wechselkursrisiko. Ich vermute, Sie meinen das Wechselkursrisiko im Falle einer Entschädigung der Anleger durch den schwedischen Einlagensicherungsfonds, da dieser meines Wissens nach die Anlegerentschädifgung in schwedischen Kronen und nicht in Euro auszahlen würde. Welche Dimension so etwas annehmen kann, entzieht sich jedoch meiner Vorstellung. Ich würde diesen Aspekt jedenfalls nicht als primären Grund für oder gegen Klarna nutzen. Aus meiner Sicht ist das eher ein Merkmal am Rande.

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Positive BewertungKommentar von Kritischer_Anleger am 26.07.2020

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu den Kinder ETF-Sparplänen - könnten Sie bitte, da sie unter dem Video nur auf die allgemeinen Depots verlinken, ergänzen welchen Broker Sie warum für Kinder empfehlen können?
Würden Sie lediglich den MSCI World oder einen weiteren Fond besparen?
Danke und beste Grüße
ein kritischer Anleger

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Antwort von Stefan Erlich am 27.07.2020

Lieben Dank für Ihren Kommentar. Ich würde vorschlagen, dass ich Ihre Fragen zusammen mit einigen anderen, die hier zum Thema aufgelaufen sind, in einem separaten Video beantworte. Hoffe, das ist okay für Sie :-) VG, Stefan Erlich

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Antwort von 5551008 am 29.07.2020

Was ich im Internet vermisse ist eine aktuelle und möglichst vollständige Übersicht spezieller Angebote (Girokonto, Tagesgelder, Sparkonten, Ansparpläne) für minderjährige Kinder bzw. Studenten. So bieten z.B. die Volksbank Mittelhessen, Rüsselsheimer Volksbank, Targobank, Commerzbank, PSD Bank Nürnberg, VR Bank Niederbayern-Oberpfalz, Volksbank RheinAhrEifel, Maingauer Volksbank ZWL der Frankfurter Volksbank etc...spezielle Konditionen (bis zu 3% Basiszins) an. Kombinieren kann man das bei Genossenschaftsbanken mit Mitgliedsanteilen (bis 6%) und teilweise zusätzliche Mitgliederbonuspunkten (bis 10%). Natürlich nur für limitierte Beträge (meist bis ca. 5.000 EUR) - allerdings je Kind.

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Antwort von Stefan Erlich am 30.07.2020

Grundsätzlich eine gute Idee, aber die Schwierigkeit liegt in der Umsetzung und dem aktuell halten eines solchen Vergleichs. Das ist in der Praxis dann doch häufig mehr Aufwand als man denkt. Schwierig ist auch, dass der zeitliche Aufwand dafür ja irgendwie auch aus unternehmerischer Sicht gerechtfertigt werden muss, aber gerade im Bereich der Genossenschaftsbanken sind Kooperationen und Affiliate-Partnerschaften im Online-Sektor sehr rar oder gar nicht existent. Insofern wundert es mich nicht, warum es so etwas noch nicht gibt. Wäre die Zahlungsbereitschaft seitens der Anleger/Nutzer größer, könnte man das sicher auch über eine Art Abo-Gebühr refinanzieren, aber diese Zahlungsbereitschaft leider nicht vorhanden. Das merke ich ja (traurigerweise) auch immer wieder bei mir selbst. Sorry, dass ich keine bessere Antwort parat habe :-( VG, Stefan

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Positive BewertungKommentar von Kai am 28.05.2020

Hallo Hr. Ehrlich, auch ich finde ihre Seite ganz super übersichtlich und informativ. Vielen Dank dafür.
Ich habe eine Frage zur Bigbank AS in Estland. Über sie wird – nicht nur hier – fast kaum berichtet, sie steht aber in den Rankings immer ziemlich weit oben. Ich empfand es bei meiner Entscheidung der Anlage auch als sehr positiv, das sie a) einen Bonus über 0,1% zahlt, wenn ein bestehender Vertrag um mind. 6 Monate verlängert wird, und b) was ich sonst noch nie irgendwo gesehen habe, Laufzeiten extrem variabel zwischen 12 und 60 Monaten anbietet. Egal ob der Anleger nun bspw. 14 oder 43 Monate möchte, es ist alles möglich. Der Ablauf ist auch ziemlich simpel und gut gestaltet, selbst per Smartphone. Meine Frage wäre, ob es da auch kritischere Meinungen zu gibt.

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Antwort von Stefan Erlich am 30.05.2020

Hallo, ich persönlich kann leider keine eigenen Erfahrungen beisteuern. Das, was wir derzeit an Erfahrungsberichten zur Verfügung haben, finden Sie hier: https://www.kritische-anleger.de/bigbank/erfahrungen/
Was die Sicherheit angeht, so schaue ich mir das kommende Woche einmal näher an und packe das mal in ein Video. Wollte sowieso mal anfangen, ein paar mehr Inhalte im Video-Format zu präsentieren. Ich geb Ihnen noch einmal Bescheid, sobald es online ist. Mit besten Grüßen, Stefan Erlich

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Antwort von Stefan Erlich am 07.06.2020

Hier noch mein Video zur Bigbank: https://www.youtube.com/watch?v=SFU7sD0t8bM
Das bezieht sich primär auf die E-Mail eines anderen Nutzers, dürfte Ihre Frage aber wahrscheinlich ebenso beantworten.
Mit besten Grüßen, Stefan Erlich

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Kommentar von Anna am 15.05.2020

Hallo Herr Erlich,
seit langem schätze ich Ihre Seite, auch wenn ich nicht immer den Empfehlungen folge, weil ich manchmal eigene Kriterien habe und denen folge.
Ich wüsste gerne, wo Sie beim Depot der Consorsbank versus IngVor- und Nachteile sehen.
Für mich spielen im übrigen auch bei Konto-Entscheidungen die TAN-Verfahren eine Rolle, und zwar Sicherheit und Anzahl der Schritte die durchzuführen sind, einloggen und Transaktion, auch die Anzahl der Geräte, die man u.U. dafür braucht, falls man googlefrei arbeiten möchte und u. U. mehrere Konten hat.

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Antwort von Stefan Erlich am 18.05.2020

Grundsätzlich ist die Consorsbank schon auch eine gangbare Option, aber wenn ich mir die Erfahrungsberichte so anschaue, so scheinen die Anleger der ING doch deutlich zufriedener zu sein. Ich persönlich war lange Zeit auch Kunde der Consorsbank, bin aber mittlerweile mit meinem Depot bei der comdirect und dort auch deutlich zufriedener.

Consorsbank: https://www.kritische-anleger.de/consorsbank/erfahrungen/
ING: https://www.kritische-anleger.de/ing/erfahrungen/

Am Ende gilt aber wie immer: Es gibt nicht nur eine gute Option! Selbst mit einer ING kann man Pech haben und Serviceprobleme bekommen. Es ist letztlich alles immer nur ein Abwägen auf Basis der derzeit bekannten Informationen.

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Antwort von 5551008 am 25.05.2020

mir persönlich gefällt die TARGOBANK für WP-Depot sehr gut, u. a. übersichtliche Darstellung, TAN per SMS möglich sowie Benachrichtigungen über z.B. Geldein/ausgang / Kontostand uvm... auf/von Referenzkonto per SMS /Email - alles gebührenfrei und monatlich den Finanzstatus als Kontoauszug inkl. Depotübersicht. Da kommt selbst maxblue von Primus Deutsche Bank nicht mit! M.E. die übersichtlichste Darstellung unter den kostenfreien Depots!!!

Nachteil bei allen Kreditinstituten & Brokern ist immer, dass im eigenen Haus ein Verrechnungskonto benötigt wird über das alle Transaktionen abgewickelt werden müssen. Ein externes Konto kann nicht direkt als Verrechnungskonto hinterlegt werden und bei Rücküberweisungen ist i.d.R. ein Tageslimit für das es eine Obergrenze gibt, gesetzt.

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Kommentar von Dušica1003 am 05.05.2020

Sehr geehrter Herr Erlich,haben Sie das Angebot von der: EBI Groupe Ecobank (Frankreich), Festgeld für 6 Monate, Verzinsung: 0,66% zufällig auch in der Prüfung, ob eine Anlage riskiert werden kann (Angebot von Zinspilot)?

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Antwort von Stefan Erlich am 05.05.2020

Hallo, das Angebot sagt mir leider gar nichts. Tut mir leid. Generell ist es aber ohnehin ein schwieriges Unterfangen, die Sicherheit von Banken vorherzusagen, vor allem bei Festgeld, bei dem es ja auch auf die Sicherheit in 6+ Monaten ankommt und vor allem auch im Kontext der aktuellen Krise. Ich persönlich würde mich mittlerweile nicht mehr auf eine einzelne Bank verlassen. Streuen und diversifizieren ist das Gebot der Stunde. Hierfür eignen sich Zinspilot und WeltSparen ja perfekt. VG, Stefan Erlich

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Antwort von 5551008 am 17.05.2020

Hallo zusammen, diverzifizieren, also auf verschiedene Anlageformen streuen und aufteilen ist immer gut und sinnvoll, , da man dadurch das Risiko verteilt. Und wenn alle Banken und alle Staaten pleite gehen, ist eh alles zu spät und dann kommt eine Währungsreform und wir fangen alle bei Null an. Aber ob man zum Streuen die Zinsplattformen: weltsparen, Zinspilot, Savedo nutzt oder Direktanlagen tätigt, macht unter Risikoaspekten keinen Unterscheid. Von daher ist die Aussage etwas missverständlich formuliert. Natürlich sind die Zinsplatformen praktisch, weil man sich nur 1x legitimieren muss und alles in einem online banking verwalten kann. Nicht alle Banken sind über die Zinsplaformen erreichbar, gute Angebote gibts oft außerhalb... hängt ggf. auch mit Provisionszahlungen zusammen. Nicht jeder arbeitet auf Dauer gerne umsonst und aus reiner Nächstenliebe...

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Antwort von Dušica am 06.05.2020

Hallo Herr Erlich,da haben Sie sicher recht. Es war nie "einfach", für mich als Anlage-Laien, halbwegs rentable und sichere Tages-oder Festgeldangebote auszumachen. Die aktuelle Lage verschlechtert subjektiv und wahrscheinlich auch objektiv meine Lage zusätzlich.Geld streuen...aber wie viele Angebote sollten es dann sein? Wie viele Angebote kann ich reell weiter regelmäßig verfolgen und ggf. eingreifen? Fast schon eine Wissenschaft. Doch von allein regelt sich das "Problem" auch nicht ????Im Augenblick neige ich eher dazu, abzuwarten, wie die Lage sich entwickelt. Corona-Pandemie, hohe Verschuldung der europäischen Staaten, was sind Garantien noch wert...?Vielen Dank für Ihren Rat und bleiben Sie gesund!

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Kommentar von Netteshaim am 03.05.2020

HALLO, was halten Sie von Interactive Brokers; ist zwar keine Bank sondern ein Broker, jedoch fuer ETF m.E. sehr gut geeignet, zumal man diese auch Leerverkaufen kann, was derzeit evtl. eine interessante Option darstellt !

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Antwort von Stefan Erlich am 05.05.2020

Eigene Erfahrungen habe ich mit Interactive Brokers nicht - das direkt vorweg. Allerdings frage ich mich, welchen Nutzen Ihnen ein ausländischer Broker wie Interactive Brokers bietet, wenn Sie nur ETFs handeln wollen und auf fallende Kurse setzen wollen? Das können Sie ja über jeden x-beliebigen Broker in Deutschland auch machen, ggf. mit Optionen oder Zertifikaten. Dafür würde ich nicht den Weg ins Ausland gehen, wo Sie ja dann direkt Zusatzaufwand haben für das steuerliche Reporting dem Finanzamt gegenüber. Es mag Anwendungsfälle geben, in denen Interactive Brokers einen gewissen Sinn macht, aber den sehe ich in Ihrem Fall nicht. Die ING oder Comdirect (oder wer auch immer) wird sich sehr über Sie als Neukunden und die von Ihnen generierten Handelskosten für Optionen und Zertifikate freuen. Im Übrigen werden an solchen Trades am Ende vor allem die Banken verdienen, weniger Sie. Das nur als kleiner Beitrag aus meiner persönlichen Erfahrung ;-) VG, Stefan Erlich

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Positive BewertungKommentar von rabo-los am 01.05.2020

Seit Jahren bin ich treuer Leser und habe diese Entscheidungsgrundlage (bis jetzt) nie bereut - auch wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt (auf der dann aktuellen Lage) wohl anders investiert hätte.
Eine solche Entscheidung / Empfehlung war, mehrere Konten bei der Rabo-Bank zu eröffnen und zu befüllen.
Jetzt vermisse ich diese in den Übersichten. Habe ich falsch gesucht, oder ist die Rabo-Bank tatsächlich rausgefallen? Falls ja, warum?

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Antwort von Stefan Erlich am 01.05.2020

Die RaboDirect findet sich eigentlich weiterhin ganz normal im Vergleich, aktuell (Stand 01.05.2020) auf Platz 37. mit dem RaboSpar90 und den 0,20 % Zinsen.

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Neutrale BewertungKommentar von Thomas am 29.04.2020

Warum wird die comdirect noch empfohlen? In Kürze verschmilzt diese mit / zu der "maroden" Commerzbank?

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Antwort von Stefan Erlich am 30.04.2020

Primär empfehlen wir ja die ING, nicht die Comdirect. Und die Comdirect bietet noch immer ein recht gutes Gesamtpackage aus Konditionen, Service, Handling und Zufriedenheit der Kunden. Nur weil die Commerzbank demnächst ihren Namen draufschreibt, ist ja noch lange nicht das Produkt schlecht. Beobachten sollte man das aber natürlich.

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Positive BewertungKommentar von Doris am 02.03.2020

Die ING ist für ein Depot sehr zu empfelhen, habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

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Antwort von 5551008 am 01.04.2020

was ist denn mit den neuen Smartphone-brokern? z.B. Trade Republic, gratisbroker, justtrade usw ...?

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Antwort von Stefan Erlich am 01.04.2020

Halte ich persönlich aktuell (noch) nicht viel von, einfach, weil das Marktsegment noch so neu ist und keiner weiß, wer von den ganzen Startups überleben wird. Die Kaufkosten machen ohnehin kaum einen Unterschied bei einer langfristigen ETF-Anlage. Da ist Service und ein gutes Gesamtpackage (z.B. ING oder Comdirect) fast wichtiger. So zumindest unsere Meinung ;-) Kann man sicher auch anders sehen.

PS: Sind gerade am Bauen eines Depotvergleichs. Dort kommen dann auch die ganzen neuen Smartphone-Broker mit rein.

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Neutrale BewertungKommentar von Superbernie am 24.01.2020

Sehr interessante Übersicht.

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Kritische Anleger
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